Peter
Peter/Caddy/Doppelbett im Caddy Life

Achtung: die richtige URL der Seite ist "http://foschum.de/peter/caddy-bett/caddy-bett.html"

Bett im Caddy
Bett im Caddy mit alter Wohnwagenauflage.

Schon in meinem vorigen Auto, ein VW Bus T2, wollte ich ab und zu mal übernachten, ohne das ich gleich eine komplette Camping Ausrüstung einbauen wollte. Als ich mich damals umsah gab es zwar eine Rücksitzbank zum Umklappen aber die war mir mit ca. 1250 ¤ zu teuer.
Für die paar mal übernachten musste es auch einfacher gehen.
Ich habe mir dann für 20 ¤ eine Holzplatte gekauft und diese Platte über 3 Stützen auf die Höhe der umgeklappten Bank angeglichen. Isomatte drauf und schon konnte ich mir das aufstellen eines Zeltes sparen. Zum Fahren konnte man die Platte flach in den Kofferraum legen.
Das hat mir 13 Jahre gute Dienste geleistet.

Als ich nun meinen VW Bus verkaufte und mir einen Caddy Life zulegte fehlte mir eine Schlafmöglichkeit. Wenn man die Rücksitze nach vorne klappt, reicht der Platz im Kofferraum nicht für mich zum schlafen. Dann wäre da auch noch das Problem mit dem Gepäck. wo sollte das während der Nacht hin?

Wenn man jedoch die Rücksitzbank umlegt entsteht auf dieser Ebene eine Fläche von fasst 2 Metern, genug für den Einbau eines Bettes für 2 Personen.

Ich möchte hier beschreiben wie ich den Einbau vorgenommen habe.

Danach war ich 2 Wochen mit meinem umgebauten Caddy im Urlaub. Während dieser Zeit haben meine erwachsenen Kinder im Caddy geschlafen. Die haben zu zweit drin geschlafen und sind tagsüber oft zu viert im Caddy Bett gesessen. Der Selbstbau hat aber alles ohne Probleme überstanden. :-)

Allgemeines

Der Einbau besteht nur aus Sperrholzplatten, die mit Scharnieren verbunden sind, und zwei Leitern aus vierkant Holz.
Während der Fahrt sind alle 5 Sitze nutzbar.
Der Kofferraum besteht nun aus 2 Ebenen. Dadurch kann kleineres Gepäck (Einkauf) besser verstaut werden.
Wenn sich in der oberen Ebene nichts oder nur leichte Sachen befinden, kann man die Platten auch nach oben klappen und hat dann Sicht und Zugriff auf den unteren Kofferraum.
Alles kann nach dem lösen von 4 Schrauben leicht ausgebaut werden (ansonsten halten die Schrauben wie Pech und Schwefel) und benötigt dann wenig Platz (Hab ich allerdings noch nie genutzt!).
Unter dem Einbau befindet sich genug Platz um bis zu sechs Euro-Plastikkisten unterzubringen.
Zum Schlafen muss man die Rücksitze umklappen, die vorderen Sitze etwas nach vorne schieben und dann die Platte umklappen. ist in ein paar Minuten erledigt.

Bilder vom Einbau

Während der Fahrt
Bett im Caddy während der Fahrt. Oben kann man auch mal was dreckigeres, wie einen gebrauchten Grill mit Holzkohle, transportieren, ohne dass der Kofferraum Teppich dreckig wird.

6 Kisten
Das sind die 6 Kisten die unten rein passen. Zum Bett ist sind dann immer noch ein paar Zentimeter Platz.

6 Kisten drinnen
Jetzt sind die 6 Kisten verstaut, die untere Platte ist hochgeklappt mit der Hinteren Sitzreihe als Anschlag.

Umgeklappt
Die hinteren Sitzbänke sind umgeklappt, es ergibt sich eine Fläche. Die Platten sind noch übereinander.

Obere Platte aufklappen
Die obere Platte ist so bemessen, daß sie beim Aufklappen gerade nicht am Himmel anstößt.

Liegefläche
Auf der entstandenen Liegefläche kann man nun eine Isomatte oder sonstiges zum Schlafen legen.

Alles hochgeklappt
Beide Platten sind hochgeklappt. An der unteren Platte kann man oben schön sehen, wie sie der Caddytüre angepasst ist. Vorne an den Rahmen sieht man die Aussparung, in der die hintere Leiste der unteren Platte aufliegt.

Was wird benötigt

Beim Sperrholz habe ich mich für 9 mm Dicke entschieden.
Ich wollte eigentlich 12 mm Dicke, die gab es jedoch gerade nicht und ich wollte nicht warten. 15 mm Dicke gab es zwar, war mir aber zu schwer. 9mm haben sich aber im nachhinein als völlig ausreichend erwiesen.

  1. Sperrholz Platte 115 cm x 40 cm (1 - unten vorn)
  2. Sperrholz Platte 115 cm x 60 cm (2 - unten hinten)
  3. Sperrholz Platte 115 cm x 100 cm (3 - oben)
  4. 6 m Leisten 38 mm x 32 mm für den Rahmen
  5. 2,5 m Leisten 45 mm x 28 mm für die Verstärkung
  6. 6 Scharniere 3,5 cm x 6 cm
  7. Kleinteile

Bauanleitung

Die Rahmen

Die Höhe der Rahmen muss die Höhe zwischen Kofferraumboden und der Oberkante der umgeklappten Rücksitze sein.
Gemessen habe ich 32 cm, mir ist jedoch aufgefallen, das der Boden aus Schaumstoff besteht und bei Belastung nachgibt. Es zeigte sich jedoch dass die Rahmen bei mir hinten auf der Plastikleiste an der Klappe und vorn auf den Befestigungsösen fest aufliegen.
Die Länge der Rahmen ist bei mir 90 cm.
Die Rahmen sind bei mir nur verschraubt.

Die untere teilbare Platte

Zuerst werden die Platten (1) und (2) mit 3 Scharnieren so verschraubt, daß sich eine Platte von 115 cm x 100 cm ergibt. Die kürzere Platte (1) habe ich in Fahrtrichtung vorn eingebaut. Die Scharniere werden in die Platte versenkt und die Platten müssen nach oben aufklappbar sein.
Unter die Scharnierbefestigung habe ich die Leisten (5) zur Stabilisierung geschraubt. Diese Leisten sind kürzer als 115 cm und liegen später nicht auf den Rahmen auf. Dadurch ist es auch möglich, die Scharniere durch die Platten in die Verstärkungsleisten mit längeren Schrauben zu befestigen.
Die anliegenden Kanten der Platten (1 + 2) sind auf die halbe Dicke auf 45° abfräsen, um später ein Einklemmen beim hochklappen zu vermeiden.

Scharnier untere Platte
Eins der Scharniere zwischen den unteren Platten (1 + 2) von oben gesehen, verschraubt mit Holzschrauben.

Nun muss die Breite der entstandenen Platte an den Caddy Innenraum angeglichen werden.
Folgende Breiten habe ich ausgemessen:

Von der Rücksitzbank bis 15 cm nach hinten:  115 cm
Von 15 cm bis 50 cm: Linear abnehmend von 115 cm auf 112 cm
Von 50 cm bis 100 cm: 112 cm

Auf beiden Seiten entsprechend anzeichnen und dann mit der Stichsäge ausschneiden.
Nun können die Rahmen in den Kofferraum gestellt werden und die Platte oben drauf gelegt werden. Sollte ohne viel Spiel rechts und links passen, ist nur noch zu lang.

Nun klappt man die Rücksitzbank um und zieht die Platte soweit über die Bank, bis sich die Caddy Heckklappe schließen lässt. Nun kann man das Profil der Heckklappe auf die Platte übertragen. Wenn man vorher die Plattenlänge zwischen Heckklappe und Rücksitzbank gemessen und auf der Platte angezeichnet hat tut man sich beim übertragen leichter (Der Strich muss getroffen werden!). Dann braucht man hinterher nicht noch mal die Länge zurecht schneiden. Nun mit der Stichsäge aussägen. Die Platte muss nun bei geschlossener Klappe und hoch oder herunter geklappter Rücksitzlehne passen.

Vorne habe ich noch einmal die selbe Leiste (5) wie an der Rückenlehne unterlegt (Der Rahmen muss an dieser Stelle später ausgespart werden), da meine Platten doch sehr dünn sind.

Linker Rahmen 0
Linker Rahmen. Der Rahmen liegt auf der Verkleidung auf.

Linker Rahmen 1

Linker Rahmen 2
Linker Rahmen mit unterer Platte, rechts die Rücksitzbank.

Die obere Platte

Nun wird an der Rücksitzbank Seite der unteren Platte die obere Platte mit 3 Scharnieren befestigt.
Das Scharnier habe ich so angebracht, das es auf der Schlaffläche später übersteht. Mit ISO Matte stört das später nicht.
Auf der Kofferraum Boden Seite ist, wie bei der teilbaren Platte, eine Leiste (5) über die volle Plattenbreite unterlegt (Der Rahmen muss an dieser Stelle später ausgespart werden).
Auf der anderen Seite ist das Scharnier mit metrischen Schrauben und einer versenkten ALU Platte befestigt.
Die anliegenden Kanten der Platten auf die halbe Dicke auf 45° abfräsen, um später ein Einklemmen zu vermeiden.

Verbindungsscharnier der Platten
Das Verbindungsscharnier der Platten (1 + 3) ist an der unteren Platte (1) mit Holzschrauben in die Leisten und an der oberen Platte (3) mit metrischen Schrauben an der gegenüberliegenden Alu Platte befestigt.

Scharnierhalterung der oberen Platten
Die versenkte Alu Scharnierhalterung in der oberen Platten (3) für die metrischen Schrauben der Scharniere zwischen den Platten 1 und 3. Im Hintergrund die Rücksitzbank.

Nun können die Platten zusammengelegt werden und die rechte und linke Seite der oberen Platte nach der unteren Platte angezeichnet werden. Dann mit der Stichsäge aussägen.

Jetzt muss noch die Länge der oberen Platte so an den Himmel angepasst werden, das man die Platte auch aufklappen kann.
Zuerst die Höhe zwischen unterer Platte und Himmelmitte messen. Dieses Maß auf die obere Platte übertragen, die Rahmen umlegen und dann die Dachkontur mit einer zurechtgeschnittenen Hilfsleiste auf die obere Platte übertragen. Dann mit der Stichsäge aussägen.

Schlafen im Caddy

Nun können, bei aufgeklappter Schlafgelegenheit, Zwei ISO Matten in den Caddy gelegt werden und dann hat mein für 2 Personen ausreichend Platz zum Schlafen.
Mein Sohn kam im Urlaub auf die Idee die Wohnwagenpolster in den Caddy zu legen. Die haben gut gepasst und der Schlafkomfort war besser als mit einer Therm A Rest Matte. Die passen auch während der Fahrt in den Kofferraum, nehmen nur viel Platz weg.

Seitlich 1
Die Platte liegt über dem umgeklappten hinteren Sitzen.

Seitlich 2
Die Sitze müssen zum Umklappen ganz nach vorn. Können nach dem umklappen wieder nach hinten gestellt werden. Zwischen den Vordersitzen und den hinteren Sitzen ist die Platte nicht abgestützt.

Wohnwagenauflage während der Fahrt
Wohnwagenauflage während der Fahrt bei hochgeklappter hinterer Sitzbank.

Die Tür geht sogar noch zu!
Die Tür geht sogar noch zu!

Mit der Zentralverriegelung muss man aufpassen. Wenn man nur den Kofferraum öffnet, ins Bett geht und dann den Kofferraum von innen schließt, ist man eingeschlossen und kommt durch keine Türe mehr heraus!!!
Deshalb immer den Caddy mit dem Doppel-Schließen zumachen oder auf der Vorderseite von innen abschießen.

Was mich noch etwas stört, ist die Belüftung bei Regen. Die Fenster kann man bei Regen nicht aufmachen ohne das es hereinregnet. Am Morgen ist dann schon viel Feuchtigkeit im Caddy. Aber zum Glück gibt es ja in Autos keinen Salpeter. Da muss ich mir auch noch was überlegen.

Wenn euch die Idee gefällt, wünsche ich euch viel Spaß beim Nachbau und tolle Nächte im Caddy.

Lüftung der hinteren Seitenfenster

 

Im Internet habe ich irgendwo eine einfache Lüftung an den hineren Seitenscheiben gesehen. Diese Lüftung wurde einfach mit Packetklebeband an die hintere Türscheibe geklebt.
Das hat mich doch sehr fasziniert. Nur mit dem Packetklebeband konnte ich mich nicht anfreunden.
Meine Version besteht aus zwei 500 x 350 x 0,9 mm durchsichtigem PVC AR Scheiben von Plexiglas Fink in Ulm Söflingen. Preis 10,30 ¤. Ich wollte ein Material das nicht gleich bricht wenn es im Auto rumfährt.
Ich habe mir dann noch ein Päckchen mit 10 Saugnäpfe beim nächsten Camping Fritzen gekauft.
In jeder Lüftung habe ich dann am Rand 6 Löcher für die Saugnäpfe gebohrt, das PVC mit der Heißluftpistole so gebogen, daß es in den Schlitz zwischen Tür und Scheibe passt und dann die Saugnäpfe in die Löcher eingesetzt.
Oben habe ich dann noch etwas Klebeband aufgeklebt, damit der Lack nicht beschädigt wird und schon war das Ganze fertig.
Auf dem letzten Teleskoptreffen am Vogelsberg hat es richtig geschüttet und da waren wir froh um diese Lüftung.
Im nachhinein würde ich allerdings die Lüftung etwas größer machen. Die Lüftung hat sich auf unserem Norwegen Trip bestens bewährt. Obwohl jede Menge Schnaken um uns rum waren, ist keine reingekommen.

 

 

 

 

Vorhänge

Wieder habe ich nach einer einfachen Lösung gesucht, bei der man am Auto nichts verändern muß.
Meine Vorhänge werden mit Vorhang-Spiralen aus dem Wohnwagenzubehör befestigt. Dazu gibt es geschlossene Ösen, die ich mit der Rundzange in die richtige Form gebracht habe, damit ich sie an bestehenden Löchern, .. befestigen kann. Nur bei den vorderen Vorhängen habe ich ein je ein Loch in die seitlichen Halteschlaufen gebohrt - fällt allerdings kaum auf.


Oben die vordere Befestigung des linken Vorhangs und darunter die linke Befestigung des vorderen Vorhanges an der Griffschlaufe


Loch in den seitlichen Halteschlaufen der B-Säule


Vordere Befestigung vom rechten Vorhang seitlich in der Ablage


Hintere Befestigung des linken Vorhanges in einem bestehenden Loch


Befestigung des hinteren Vorhanges am Holm über der hinteren Türe.
Die Plastikabdeckung habe ich einfach etwas ausgeschnitten.

Abstandshalter für die Hecktüre

Der Abstandshalter wird auf einer anderen Seite beschrieben. Hier geht lang.

Erfahrungen

Schreibt mir doch eure Erfahrungen. Ich stelle sie gerne hier ein.



Mail:


Hallo,
ich habe Eure Website gesehen und mich gefreut, daß auch andere solche Ideen haben. Ich hatte damals schon den alten Caddy zum schlafen umgerüstet und war beim neuen begeistert wie einfach das geht. Meine Konstruktion ist etwas anders: Auch ich nutze 2 Platten. Allerdings kommen an die eine Platte 3 Möbelfüße 30 cm. Die Platten werden auf der umgeklappten Bank zusammengeschoben und bilden mit den Matratzen dann ein Sofa mit Heckaussicht. Zum Schlafen werden sie auseinandergezogen. Vorne wird das ganze unterstützt durch einen Riemen der unter der Platte durchläuft und mittels Karabinern in die Ausstiegshilfen links und rechts eingehängt wird. Somit ohne Einbau 5 Personen, mit Einbau 2 Personen aber auch Sofa (z.B. bei Regen). Im Moment bin ich dabei ein Vorzelt für die Hecklappe zu nähen, um den Wohnraum zu erweitern und Stehhöhe zu bekommen.

Es macht Spaß, wenn man einfach mal ähnliche Ideen lesen kann.

Anbei ein paar Fotos von unserem Caddy.

Grüße,Hendrik

P.S. Mit dem alten Caddy waren wir bis nach Norwegen und es war super!

Hendrik_Bett Hendrik_Seite Hendrik_Sofa Hendrik_Raum




Hallo Hendrik

Tollen Ausbau, hat mir auch gut gefallen.
Damit kannst du bestimmt toll in Urlaub fahren.

Auf deine Idee mit dem Zelt bin ich auch schon gespannt. So was schwebt mir auch noch vor.

Wie hast du denn deine Vorhänge befestigt? Meine Frau hat schon Stoff gekauft. Nur bei der Befestigung ist mir noch nichts richtiges eingefallen.

Gruß Peter



Mail:


Hallo Peter
habe euren Einbau zum Schalfen im Caddy nun mehrfach angeschaut und bin von seiner Schlichtheit und Funktion begeistert !
Bin ja ein handwerklich ungeschickter Mensch aber denke dennoch: Das werd ich versuchen....

Ich konnte auf der Seite nicht finden (und sorry wenn ich's übersehen habe), wo die Befestigung der 4 im Falle eines Ausbaues zu lösenden Schrauben stattfindet. Ist es die Fläche auf dem Gestell?
Danke in jedem Fall für eine Klärung.
Das Regenproblem beschäftigt mich gedanklich.........

Grüsse
Heiko



Hallo Heiko

Das mit dem Ausbau ist alle nicht so schlimm wie es am Anfang aussieht.

Ich habe auch kein Bild gefunden auf dem man die Schrauben sieht (werde ich nachholen - danke für den Hinweis)!
Die untere Platte besteht aus 2 Teilen. Die hintere (Fahrtrichtung) ist zum Hochklappen. Die vordere, an der Sitzbank, wird nicht geklappt. dort befinden sich ganz Außen die 4 Schrauben mit der sie mit den Rahmen verbunden ist.

Wenn du eine Lösung des Lüftungsproblemes hast, lasse es mich wissen. Ich grüble auch die ganze Zeit.

Viel Spaß beim Ausbauen und drin schlafen!
Gruß Peter

Verschraubung
Mit je 2 Schrauben auf jeder Seite, ist das hintere Brett mit dem Rahmen verbunden.



Mail:


Hallo genialer Tischler,

ich habe zwar noch keinen Caddy, bin aber über motor-talk.de auf deine Seite gekommen. Dein Ausbau hat mich absolut fasziniert und meinen Wunsch verstärkt, einen Caddy Life zu holen. Als alter Bully-Fan ist das nun ne klasse Alternative!

Vielen Dank für die Site!

Gruß,

Jörg D. aus Hamburg



Mail:


Hallo lieber Peter,
ich war so begeistert von deiner idee das ich das bett gleich für meinen caddy nachbauen musste. ich hoffe das geht in ordnung, war eine   super idee von dir. liebe grüße aus hamburg! anbei ein bild.

DSCN1117_1.JPG



Mail:


Hallo Peter

nun haben wir seit zwei Monaten unseren Caddy, sind damit schon in Italien gewesen und nun stand der Nachbau deiner Schlafgelegenheit an.

Obwohl handwerklich nicht besonders versiert, gelangs doch auf Anhieb recht ordentlich. Dies vor allem wegen deinen präzisen Angaben.

Ich habe die Scharniere alle obenliegend befestigt, was kein Problem darstellte beim ersten Übernachten im Caddy. Die Platten sind nicht am Untergestell verschraubt (so hatte ich deine Antwort zur "4 Schrauben Frage" verstanden, liegen einfach nur auf, aber da vorne und hinten die Querlatten und Träger ausgespart sind, verschiebt sich da nix.
Also nochmals Danke für deine gute Idee und die Beschreibung.

Demnächst werden mein Sohn und ich mal ne Nacht in einem Alpental übernachten.

Weiter viel Spass
Gruss
Heiko + Moritz

heiko1  heiko2  heiko3  heiko4  heiko5  heiko6 



Mail:


Lieber Peter,
 
Die Schlafplatte für den Caddy ist eine tolle Idee. Bin durch Motor-Talk auf Deine Seite gekommen.
Ich habe die gleiche Konstruktion seit 3 Jahren im Peugeot Partner, möchte aber für den im März kommenden Caddy mal etwas anderes probieren.
Wir haben auf dem 8 - mm - Sperrholz 7 cm dicke Schaumstoffpolster liegen.
Die gab es mal ganz preiswert im "Dänischen Bettenlager" als Faltsessel. Sie bestehen aus 3 zusammengenähten Teilen, die im aufgeklappten Zustand 200 x 60 cm messen, also ideal für unsere Probleme sind. Mit einer Folie-Unterlage dienen sie ausserhalb des Fahrzeugs als Hocker, Tisch oder Sessel.
Leider fingen diese Teile nach ein paar Nächten an, an der Unterseite feucht zu werden.
Die Zeit zum Lüften hat, da ja Multifunktionsmöbel, nicht immer gereicht.
Ich werde also im Caddy als Unterlage keine Sperrholzplatte, sonder ein aufrollbares Lattenrost vom www.COMPASS24.de - Versand (nach entsprechender Modifikation) benutzen. Du könntest es einfach auf die Holzplatte auflegen und hättest dann ebenfalls eine Unterlüftung. Ausserdem verbessert sich der Schlafkomfort durch die Federung entscheidend. Ich kenne die Teile aus der Yacht eines Freundes.
Ich habe auf längeren Touren auch die hinteren Sitze ausgebaut. Es lässt sich dann wesentlich mehr Gepäck oder Proviant (für Korsika wichtig) verstauen.
Durch das Lattenrost käme ich auch gut von oben heran.
Zum Problem der Lüftung:
Wir haben bisher im Partner hinten ausstellbare Seitenscheiben. Da man im Partner, bedingt durch die eigenartige Hinterachskonstruktion immer mit dem Kopf nach achtern schläft, reichte dies aus. Bei Regen habe ich den Spalt oben mit etwas Folie und Magnetstreifen abgedichtet. Das hat bisher geholfen, ist aber nur eine Bastellösung.
Für den Caddy plane ich die Anschaffung von Seitenscheiben-Windabweisern aus Acryl - Glas für Fahrer und Beifahrertür vom T 4 oder T 5. Mal sehen, was besser passt. Sie sehen zwar nicht unbedingt gut aus, man kann aber die Seitenscheibe dann etwas offen lassen, es müsste reichen. Ich bin dann auch von der Windrichtung nicht so sehr abhängig, da man ja immer nur in Lee öffnet.
Zelt am Caddy:
VW hat für den Tramper (auf dessen Bett ich ( 2 m Länge) keine Minute verbringen möchte) ein eigenartiges Heckzelt gebaut. Von dieser Kostruktion halte ich nicht so viel, da es über die Heckklappe gestülpt wird. Muss ich vorher immer das Auto waschen? Da ich immer erst im Herbst verreisen kann, ist ein daueroffenes Auto in der Nacht eher ungemütlich, mal abgesehen davon, dass es echte Profie's im nächtlichen Schlitzen gibt, ich also lieber im Tresor schlafe. Ich plane für die Heckklappe lediglich eine seitliche Plane zum Kochen (der Kocher wird mal im Heck stehen) und ein preiswertes selbststehendes Vorzelt (ca. 250 - Euro) 12 kg Gewicht für die Fahrzeugseite. Dies dient dann ausgeräumt auch als "Platzhalter" auf dem Zeltplatz, sollten wir mal länger als 24 Stunden irgendwo stehen. Schau mal unter Busvorzelte bei Google.

Viele Grüsse und immer eine Handbreit Platz vor der Stossstange

Peter G.



Lieber Peter,

noch ein Nachtrag zur Lüftung.
Beim Surfen bin ich irgendwann einmal auf eine Idee gestossen, die auch für Dienen Caddy gehen sollte:
An einem T4 Multivan hat man einfach einen kleinen Haken zwischen Heckklappenschloss und Schlossaufnahme einhängen können, sodass die Heckklappe in der Nach leicht geöffnet (diebstahlsicher) bleibt. Da die Klappe oben noch am Dichtgummi an liegt und der sowieso als Regenrinne dient, könnte das auch am Caddy funktionieren. Du wärst halt dann einfach auch Heckschläfer, man kann ja das Fahrzeug mit Keilen austarieren.
Seitlich dürfe Regen nur bei Starkem Wind durch den doch breiten Spalt bis an das Bett geraten. Dann wäre auch abkleben möglich.
Schau auch mal unter www.brandrup.de .
Wenn ich die Geschichte mit dem Haken finde, melde ich mich nochmal.

Grüsse

Peter der Große


Lieber Peter,

habe den Haken für die Heckklappe bei der Fa. Brandrup gefunden.
Heisst dor AIR-SAFE und ist für T3 und T4 lieferbar.
Da ich vermute, dass VW ein ähnliches Schloss im Caddy einsetzt, müsste man das mal probieren.
Grüsse

Peter der Große


Lieber Peter der Große

Du warst ja schon sehr Aktiv. Ist alles für mich sehr interessant.

Das Problem mit den feuchten Matratzen habe ich auch. Ist aber nicht ein Problem des Caddy sondern das Problem habe ich auch in meinem Wohnwagen. Da hilft nur tägliches umdrehen und lüften der Matratze.
Deine Idee mit dem Lattenrost löst das Problem garantiert dauerhaft. Ich hoffe du sendest mir mal ein paar Bilder von deiner Lösung damit ich Sie in meiner Homepage aufnehmen kann.

Beim Problem mit der Belüftung habe ich schon konkrete Vorstellungen. Ich möchte bei offener Türe eine Stoffabdeckung bauen und diese mit einem Gummi um die Türvalz Dichtung befestigen. Stoff ist schon gekauft, draußen ist aber zur Zeit noch zu kalt.
Deinem Vorschlag mit dem Tür-Hacken von Brandrup finde ist Super, leider habe ich keinen Preis gefunden. Genau so was brauche ich auch noch.

Einen Windabweiser an den vorderen Türen habe ich letztes Jahr gesucht. Einige hatten es auf ihrer Homepage aber wenn ich nachgefragt habe war er nicht lieferbar. Mein Interesse ist dann wieder eingeschlafen.

Ein Zelt möchte ich mir auch noch zulegen. Habe mich aber noch nicht richtig damit beschäftigt. Hat ja noch ein paar Monate Zeit.

Danke für die Mail und halt mich auf dem Laufenden.

Gruß Peter



Mail:


Hallo Peter!


Schöne Seite!
Ich finde den Ausbauplan toll, habe aber zwei Fragen:

1. Warum ist die hintere Platte in 2 Teile geteilt? Kann man da nicht eine Platte benutzen?
2. Wie lang ist die Rahmenlänge? Du hast da ??? geschrieben!

Lieben Dank, Clemens



Hallo Clemens

Danke für das Lob :-)))
zu 1.)
Die Platte ist geteilt, damit ich leichter in den Stauraum unter der Platte komme. Das geht natürlich nur, wenn oben nichts darauf liegt.
Ich lege gerne Sachen unten rein, damit sie niemand sieht.
Ist aber eigentlich nicht notwendig aber angenehm.

zu 2.)
Die Rahmenlänge ist bei mir 90 cm.
Ich hab es schon geändert.

Viel Spaß beim bauen und nachher schöne Urlaube!
Peter



Mail:


Hier Bilder von Theo's Ausbau:

Eine dauerhafte Lüftungslösung benötige ich nicht, Ich will den Caddy ähnlich wie meinen Berlingo 1-2 mal im Jahr für ein verlängertes Wochenende nutzen. Mein längster Kurzurlaub im Berlingo war letztes Jahr 9 Tage durch Südtirol. Da wäre mein Faltanhänger den ich für meinen normalen Urlaub nutze hinderlich gewesen. Wenn ich das Tesa nochmal verwenden kann gut, wenn nicht 50 Meter kosten 1,--¤. Ich will es mit meinem Ausbau auch nicht übertreiben. Die Matratze ist von einer alten Klappcouch, das Holz stand noch im Keller, der Vorhang ist wirklich unser ehemaliger Fensterschal und bei der Lüftung handelt es sich um ein altes zersägtes Gewächshaus. Ich habe nur die Saughaken einige Stuhlwinkel und einen Maratzenbezug neu gekauft (25,-- Euro)
Gruß Theo


Die Bilder sind Links auf http://www.motor-talk.de Caddy Camping Ausbau.



Mail:


Moin zusammen !
 
Ich baue ebenfalls grade meinen Caddy um. dieser hat hinten Flügeltüren, was den nächtlichen Einstieg erleichtert. Da ich 2 m groß und 111 kg schwer bin, ist der käufliche Caddy Camper für mich keine Alternative.
 
Zum Problem der Matratzenlüftung : speziell für solche Zwecke gibt es für Sportboote eine ca. 1 cm dicke Unterlage, die die Matratze selbst im Boot (Kondenswasser, wasserdichte Kajüte) ausreichend belüftet. Zu finden z.B. bei www.Compass24.de unter Artikelnummer 885047. Zusätzlich wären Löcher (3 cm Durchmesser) in der Holzplatte sinnvoll. Natürlich in den beiden Plattenhälften versetzt verteilt, so dass sie im zusammengelegten Zustand "dicht" ist.
 
Die Innenraumbelüftung werde ich über die kleine schiebbare Seitenscheibe der seitlichen Schiebetür realisieren : dazu wird ein Kastenaufsatz angefertigt, der passen anliegt (mit umlaufender Gummilippe) und von innen gesichert wird. Somit ist hier ein Einbruch unmöglich. Über einen Filter werde ich mit 2 Computerlüftern (von innen regelbar) aktiv umlüften (aktiv rein, passiv über die Fahrzeugentlüftung raus). Leise, regelbar, wetterunabhängig,
windunabhängig, insektensicher.
Zur Befestigung der Fenstervorhänge (alubeschichtete Folie) werde ich Magnetstreifen nutzen, die Fensterlaibungen sind bei weitem groß genug.
 
Ich hoffe, ich kann bald Bilder nachschicken. Allen Bastlern auch weiterhin viel Spaß !!
 

Mit freundlichem Gruß,


Thorsten Wedig



Mail:


Liebe Familie Foschum,

ist ja super die Beschreibung, wie Sie den Caddy ausgebaut haben. Ich selbst habe auch einige Wochen geknobelt. Habe alles mit 18 mm Siebdruckplatten etwas gewichtiger und stabiler gebaut. Beim Schlafen zu zweit habe ich keine Transportkisten als Unterstützung genommen sondern kleine verschiebbare Stützen. Müßte eigentlich alles auch mal dokumentieren.  Ihre Idee mit der Belüftung ist ja ganz große Klasse.
Jetzt noch ein Hinweis zum Anbauzelt: Habe mir für 169 ¤ bei Europas größtem Campinghandel Obelink in Winterwijk (NL) ein Anbauzelt für seitlichen Anbau gekauft.  Am Caddy wird das an einer Winkelschiene am Dach befestigt - selbst gebaut und  absolut regenfreier Übergang. Je nach Witterung kann man dann wahlweise im Vorzelt schlafen oder im Caddy. Damit wollen wir auch einmal nach Norwegen - ohne Wohnwagen. Das Zelt ist sehr viel zweckmäßiger als das kleine "pupige"  Zelt beim Caddy-Tramper.  Auch der Einstieg ins Caddy-Bett dürfte besser klappen als über die hintere Klappe - besonders aber auch das Verschießen der Türen.  
 
--
Mit freundlichen Grüssen
Volker



Mail:


Hallo Zusammen,

eine tolle Seite für alle Ausbauinteressierten (nicht nur Caddy), deshalb möchte ich mit einigen Möglichkeiten auch dazu beitragen.


Hier noch die Erklärung zu den Ausbauvarianten:
Ich habe 3Varianten (kombinierbar) für den Innenraum gebaut  
1. 2/3 1Pers. Liegefläche+Fahrrad danneben (1Teilig)
2. Klappbare (nach hinten, muß aber nicht) 2Personen Liegefläche mit Benutzung aller 5 Sitze (währ.Fahrt) (4Teilig)
3. Feste 2 Pers.Liegefläche  ohne 2.Sitzreihe (ausgebaut wg.Stauraum, oder umgeklappt mit Sitzbank ohne Stauraum) (2Teilig)
Alle Varianten können mit und ohne kompl.Sitzbank oder einzeln variiert werden s.o. wg. Stauraum!

Bei allen Varianten ist eine ebene Bodenplatte , 2 Seitenteile und ein Dachstaukasten vorhanden, die Liegefläche ist immer ca. 2m Lang , ca.140 cm vorn 115 hi. 2Pers./ ca. 80cm vorn 65cm hi.(1 Pers.), desweiteren ist im hinteren Bereich (Verkl.) oben ein zusätzlicher Stauraum, über die gesamte Breite, vorhanden, der nicht stört aber von großem Nutzen ist (Heckzelt, Sonnensegel, Grill, alles was schnell erreichbar sein muß unsd leicht ist,usw).
Das beste dabei alles gesteckt (mit Stifften verbunden) und innerhalb von 5min. aus oder eingebaut, nur 2 Winkel (an vorhandenen Punkten) an der Karroserie verschraubt.
Somit ist Wiederverkauf bzw. Mitnahme ins nächste Auto kein Problem.
für ein Heckzelt (2min auf/abbau) könnt Ihr hier klicken http://www.vanshower.de/html/shop.html , funktioniert super, ist Ausreichend für 2Pers.
Das beste dabei ist, das nun auch ein vernünftiger Heck(klappen)Fahrradträger verwendet werden kann!!!
MfG Marco

                                   

MfG Marco




Hallo Marco

Toller Ausbau. Wenn keine Kinder mehr mitfahren und ich die Rücksitze nicht mehr brauche muß ich noch mal mit basteln anfangen.
Beim deinem Verzicht auf das einfaches Umklappen oder durch mehrmaliges Teilen erreicht du auch 2 m Schlauflänge -  toll für größere Leute.
Du hast dir auf dem Boden auch noch eine Platte gelegt.
Tolles Mini Max Prinzip!

Der Name deines Zeltes gibt mir aber zu denken. Ich hoffe bei "VAN Shower" ist
es drinnen nicht nass wenn draußen die Sonne scheint: :-))))
Kannst du das Zelt auch verwenden wenn es draußen regnet und windet?
Ist es auch so dicht, dass nicht alle Stechmücken mit im Auto übernachten?

Gruß
Peter




Hallo Peter,

Eine Variante ist auch für das Fahren mit 5 Personen konzipiert, alles ist bei diesem System möglich. Das Heckzelt, ist auch eines, wie gesagt ähnlich dem von VW nur ohne Bohren dafür mit Industieklettband, Abselut Wasserdicht/-fest und da aus Persening( Vabrio)-Stoff gefertigt (5Jahre Garantie) kein Gammeln wie bei Zeltstoff oder den billigen Nachbauten von Reimo usw.! zum Innenraum ist noch ein Zeltteil da, als Abtrennung damit man im Vorzelt (Biker, Wanderer, Outdoor) sich oder Fahrrad ö.ä. duschen kann. Zum Innenraum besteht die Möglichkeit eines großflächigem Moskitonetzes (s.T5 Brandrup o.ä. aus Baumarkt) anzubringen. Somit hat man gut Luft um die Nase, und kann das Heckzelt als Lagerplatz (feuchte Klamotten), und zum ungesehenen aus und einsteigen / umziehen nutzen. Und wie gesagt, wer mal im Regen angekommen ist auf dem Zeltplatz und schnell was aufbauen musste, der wird lachen bei dieser Variante (max. 2min)!
Also falls noch Fragen sind.....:-))

Viel Spass noch und freie Fahrt
Marco



Mail:


Hallo Peter,

ich bin aus dem Süden von München, Caddy-Besitzer und ebenfalls dabei, eine Schlafmöglichkeit einzubauen. Bei den Recherchen im Netz bin ich natürlich auch auf Deine Seite gestossen. Klasse!

Auf folgende Frage bin ich dabei gestossen:
Mit vorgeschobenen Sitzen ist von der geschlossenen Heckklappe bis zu den Vordersitzen eine Liegefläche von 200cm grundsätzlich möglich.
Die Entfernung von geschlossener Heckklappe bis zu den umgelegten Rücksitzen beträgt inetwa 95cm (oder ein wenig mehr).
Die freie Raumhöhe zwischen umgelegten Rücksitzen und Himmel/Decke beträgt ca. 90cm.
Nach Deinem Konzept beträgt die Länge des hinteren Teils damit ca. 95cm (z.B. aufgeteilt in 40+55). Das vordere Teil, welches nach vorne geklappt wird, kann wg. der Beschränkung durch die Raumhöhe ja nur 90cm betragen. Damit wäre die gesamte Liegefläche 95+90= 185cm lang.
Ist das korrekt? Oder habe ich etwas übersehen?
Von den maximal möglichen 200cm sind damit "nur" 185cm ausgenutzt. Reicht das aus? Ich überlege halt, wie man die kompletten 200cm nutzen könnte. Evtl. durch vier Teile (z.B. 40+55+50+55), sprich nicht nur ein, sondern zwei Teile, die nach vorne geklappt werden.

Vielen Dank für Dein Feedback und schöne Grüße,


Volker




Hallo Volker

Du hast richtig gerechnet.

Die Länge von 1,85m stört aber nicht wirklich (bin selber 1,80m groß).
Ich schlafe immer mit dem Kopf bei der Heckklappe, da das Brett bei mir ohne Stütze zwischen Hinter- und Vordersitz und damit nicht voll belastbar ist.
Mit ThermaRest  Matte geht das ohne kalte Füße und meine Schaumstoffauflage aus dem Wohnwagen ist 2m lang und reicht trotz Spalt bis zu den Vordersitzen. Die offene Heckklappe bringt auch noch ein paar cm.
Mein Sohn mit seinen 1,9m schläft im Caddy auch ganz gut,

Meine Lösung ist halt nach dem Prinzip "Keep it simple" gemacht und hat sich für uns bis jetzt als völlig ausreichend herausgestellt.
Es gibt ja auch Lösungen mit Verlängerungen bis zu Vordersitz, ich wollte halt keine zusätzlichen Teile rumfliegen haben die ich dann mit Schrauben und Stützen reinfummeln muß.
Bei mir heißt Bett machen einfach abräumen, Vordersitze umklappen, Brett umklappen und Auflage drauf - fertig.

Ist halt alles Geschmackssache denn der eine fährt mit einem 20 Tonner Wohnmobil in Urlaub und der andere mit einem einfach ausgebauten Caddy :-))))).

Laß deinem Bastlertrieb einfach freien Lauf und bei dem geringen Aufwand von Material und Zeit kann man das Ganze ja auch einfach einstampfen und neu machen wenn man sieht daß es nicht das gelbe vom Ei ist.

Wäre nett, wenn du mir ein paar Bilder und eine kurzen Text von deiner Lösung zusenden würdest, ich freue mich schon drauf.

Liebe Bastler Grüße
Peter



Mail:


Hallo Peter,

erst einmal Respekt für Deine Ideen und Umsetzungen. Nun von mir noch ein Vorschlag zum Thema Hinter/Unterlüftung der Matratzen.

Bei meinem letzten Job im Bereich Textil hatte Kontakt zu einem 3DMesh. Damals haben wir für Zellner Textil Versuche für den Bereich Camping gemacht, wo wir dieses Gewirke mit einer Antirutschbeschichtung ausgerüstet haben.

http://www.zellner-textil.de/v3/Innovation/3d_Textilien.asp?Language=DE

Besser erklärt wird es jedoch auf der Seite von Müller Textil

http://www.muellertextil.de/produkte/ueber-20mm-abstand.php

Das dürfte die Lösung für das Problem sein. Die Fasern können nicht stocken o.ä., da alles aus Kunstfaser ist.

Zu kaufen sicherlich bei jedem Matratzenhändler und für die Fußfaulen unter

http://www.matratzen-pies.de/Matratzen-nach-Mass/6.htm


Mit freundlichen Grüßen aus Thüringen
Tilo




Hallo Tilo

Danke für die Info.
So ähnliche Gewebe kenne ich bereits aus dem Camping und Boots Handel.
Bei uns gibt es sie in einem Outdoor Laden der Autodach Zelte verkauft. Die haben unten eine Wanne und brauchen deshalb eine Durchlüftung.

Gruß Peter



Mail:


Liebe Foschums,

nach Studium der schönen Caddy Schlafeinbau-Seite möchte ich gerne den Tipp loswerden wo es die Windabweiser für die vorderen Türen gut und günstig gibt, die das Lüften bei Regen ermöglichen. Auch fein wenn man das Auto mal länger stehen lässt (Dauerlüftung).
Die hatten sogar für meinen Exoten (Mitsubishi L300 4x4) die passenden (!) Teilchen, und billig obendrein!

http://www.dressler-spezialhandel.com/

Und dann links im Menü -> Windabweiser -> Marke auswählen

Falls es Euch interessiert, hier meine Ausbauseiten für Renault Express und Mitsu L300 Allrad:
http://motorang.com/sonstiges/express.htm
http://motorang.com/sonstiges/L300_Ausbau1.htm

Hier ein Bild von den Windabweiser an der Fahrertür:


Haben 24 Euro + Versand gekostet, aus getöntem Kunststoff und super passgenau.

Liebe Grüße, und viele schöne Reisen!
Andreas (motorang)




Hallo Andreas

Danke für die Anregung, hab ich gleich eingestellt.
Toll ist auch die Lösung mit dem zusätzlichen Kinderbett, vielleicht tüftelt das ja mal einer für den Caddy aus. Man weiß ja nie, ob man das mal braucht! :-))))


Liebe Grüße aus Ulm
Peter



Mail:


Hallo Peter,

erst jetzt bin ich mal wieder auf Deiner Ausbauseite gewesen und habe mich erinnert, dass ich mal einige Fotos schicken wollte. Anbei 5 Fotos aus dem Ladeflächenbereich. Leider habe ich im Sommer keine vernünftigen Fotos gemacht. Im hinteren Bereich habe ich die Siebdruckplatte der Liegefläche 18mm  mit 2 Sicherheitsgurten vom Schrottplatz gesichert. Diese Stehen an den Seiten auf 2 Siebdruckplatten 18mm ohne Verschraubung. 2 Leisten auf jeder Seite verhindern dass diese senkrechte Platte umkippen kann. Damit die wertvollen Kunststollverkleidungen nicht verkratzt werden, habe ich jeweils ein Stück Teppich dazwischengelegt. Die senkrechten 2 Platten stehen auf einer waagerechten 12 mm starken Siebdruckplatte, die ich auf der gesamten Ladefläche ausgelegt habe. Die Sicherheitsgurte habe ich an den Haltepunkten der Sicherheitsgurte für die 2. und 3. Reihe angeschraubt. 2 Unterstützen leicht verschiebbar stützen aus Sicherheitsgründen die Liegefläche nach oben hin  ab, können aber für den Normalfall (Kein Camping) locker herausgenommen werden. Ich komme vom T4 Bus Multivan und da wollte ich einfach für den allgemeinen Betrieb 3 Ablageflächen schaffen. Unter die Liegefläche passt locker ein  Bierkasten.
Wenn ich in den Campingurlaub starte, verschraube ich nach vorne hin eine entsprechende Siebdruckplatte, die auf dem umgekippten Sitz abstützt und beim herausgenommen Zweiersitz auf gesonderten verschraubten Stützen aufliegt, habe ich leider kein Foto gemacht.
Die Vorhänge habe ich aus meinem abgebrannten T4 Bus mitgenommen. Diese werden mit im Handel üblichen Druckknöpfen befestigt - eigentlich eine gute Lösung. Die obige Beschreibung kannst Du ja noch an meinen Beitrag hängen - Fotos wie Du willst.  Habe ich nicht komprimiert.

Nun noch mal eine Frage für Deine Homepage: Hat jemand eine andere Lösung für den Bereich hinten ähnlich den Stautaschen beim VW-Tramper?  Ist doch ein Bereich, den man auch gut nutzen sollte.

Danke

Viele Grüße aus dem Ruhrgebiet

Volker





Hallo Volker

Danke für die Mail und die Bilder.
Habe ich gleich komprimiert und eingestellt.

Auch eine tolle Lösung, die du da gebaut hast.
Die Stützen braucht man nach meiner Erfahrung bei 18mm Siebdruck Platten nicht unbedingt. Ich gehe dabei von meinem Gewicht aus und ich bin nicht der leichteste.
Hast du schon mal nachgemessen, wie weit sich die obere Platte durchbiegt?

Mit deiner Frage zu den Stautaschen kann ich nichts anfangen, da ich die Taschen vom VW-Tramper nicht kenne. Wenn du allerdings den Fenster-Platz über den hinteren Radkästen meinst, da habe ich schon 2 Lösungen gesehen die den Platz mit einer Stofftasche und einem festen Einbau nutzen. Such mal im Netz.


Gruß
Peter



Mail:


Hallo Peter,

eine tolle Sammlung einwandfrei durchdachter Betteinsätze für den Caddy Life hast Du da ja.

Ich frage mich aber nun schon seit einigen Tagen, wieso alle (auch in vielen anderen Foren) Einsätze in der gleichen Art entwerfen.

Ich möchte zwar kein Betteinsatz, aber etwas mehr "Laderaum" für den Familienurlaub/-Besuch und dachte an eine Art Regalsystem für die hintere Seitenwand.

Bei mir würde die linke Seite reichen, da rechts durch die Klappe Werkzeug, Betriebsmittel etc. gut verstaut werden.
Dabei dachte ich, dass die linke hintere Innenverkleidung entfernt und mit einer Art Regalsystem ersetzt werden könnte.

Leider hatte ich die Verkleidung bis dato noch nicht abgebaut und frage mich, wie wohl ein solches Regalsystem an der Karosserie befestigt werden könnte.

Kennst Du ein solchen Umbau evt. von anderen Caddy-Fans ?

Viele Grüße
  Christoph aus Berlin




Hi Peter - ging ja fix,

> Wenn du das Regalsystem über das hintere Fenster machst, verlierst du auch die
> gute Übersicht des Caddy.

Nunja, hinten links schaue ich äußerst selten als Fahrer raus.

> Der Kofferraum ist für Familien nicht besonders gut gemacht. Mann kann die
> Höhe einfach nicht mit kleinerem Gepäck nutzen. Erst mit einem Brett kann man
> ihn sinnvoll beladen und es bleibt immer noch genügend Platz nach oben.

Ja genau. Die komisch ovalen Öffnungen in der Verkleidung sind aber genau so unpraktisch! Wir stapeln beim Verreisen lieber kompakt und dabei etwas niedriger, als luftig in die Höhe (Schmerzgrenze ist die Höhe der Rückenlehne - dabei dann noch eine Zeltplane rüber, die schön an den Ösen verzurrt wird).
Dabei sind mir jedoch jede 10 cm Mehr an Raum lieb.
Am Sa. habe ich mal rangemacht und die Verkleidung abgebaut.
Ist ja wirklich ein gefummel, das mit den Klipsen und den Metallsteckis am Fenster.
Leider endete die ganze Aktion daran, dass ich die Verkleidung nicht total raus bekam, da wir noch die 7-er Sicherheitsgurte dort hinten haben und der Gurt durch ein Loch in der Verkleidung verlief. Natürlich hatte ich keinen Torx in geschätzter 1cm-Größe ;-( um den Gurtumlenker abschrauben zu können.
Dabei habe ich jedoch einen Eindruck vom Umfang der Arbeiten bekommen und die Metallwinkel zur Befestigung der Verkleidung gesehen - die stören etwas meine Planung.
Befestigungspunkte habe ich ausreichend gefunden und auch schon eine Vorstellung wie und wo das Regal befestigt werden kann.
Aber für einen sauberen und stabilen Einbau müssen die senkrechten "Stützbretter" überall angeschrägt werden, damit sie am Fensterrahmen/Heckholm etc. bündig abschliessen, ggf. mit passenden Keilen gesichert werden.
Da wurde mir klar, dass ich das nur effektiv mit einer Garage oder Haus+Hof mit Werkstatt bauen kann - incl. Kreissägentisch.

Ich bin eben kein Freund von Kiefer-Natur-Mit-Astlochfeeling und alles wackelt dann wie ein Lämmerschwanz - einfach zu gefährlich!
Wenn schon denn schon, und dann richtig.
Also habe ich beschlossen die Aktion zu verschieben. Entweder in einem ausgedehnten Urlaub bei den Eltern oder es muss eben doch das Haus zuerst her ;-)))))

Schade - ich hatte mal wieder richtig lust zu "basteln".

Wenn sich was ergeben sollte, melde ich mich nochmal.

Da fällt mir noch ein:
im www.vwcaddy-forum.de gibt es jmden, der hat beide Verkleidungen hinten entfernt und sich so eine große Bettfläche eingebaut, die auf den Radkästen aufliegt. Auch noch eine Variante für "Deine Sammlung".

Wenn Du magst, kann ich Dir den Nick-Name nochmal raussuchen, evt. kannst Du davon noch ein Foto einstellen.


Grüße aus Berlin
  Christoph




Hallo Peter,
ich hab mir hier das OK geholt, dass Du die Bilder von Andreas's Bettumbau bei Dir einstellen darfst.

Tendiere doch wieder zum Einbau meines Regalentwurfs....
Leider stört mich immer noch der Sicherheitsgurt der 7-Sitzer-Vorbereitung.
Mal schauen was draus wird....;-)  Bei mir dauerts immer etwas, bis eine Idee voll durchgegoren ist. Dann gibts meist nur ein "entweder oder".

Grüße
  Christoph



Hallo Peter,

ich melde mich auf Deine Mail an Christoph und seine Mail an mich, siehe unten!

Ich bin heute etwas zu faul noch viel über meine Liegefläche zuschreiben. Aber hier www.vwcaddy-forum.de/thread.php?postid=41734#post41734 habe ich neulich auch mal wieder was zu meinem Bett-Umbau geschrieben. Das kannst Du Dir bestimmt raus kopieren!

Aber wenigsten noch mal kurz was zum Transport:
Die Liegefläche ist so gebaut, dass ich sie auf dem letzten Teil der Liegefläche ablegen kann. Das Kopfteil wird umgeklappt, die mind. zwei schwarzen Tischbeine (Füße des Mittelteils) werden durch Flügelschrauben gelöst, das Mittelteil an den Schnappern entriegelt und alles auf den Fußteil der Liegefläche im Kofferraum geschoben. Alles ist so passgenau gebaut, dass es sich durch die aufgestellte Sitzlehne der Rückbank selbst verkeilt. Unten rein kommen dann die schweren Sachen, des Reisegepäcks in Klappkisten (wie bei dir) und oben auf die Liegefläche die leichten Sachen. So kann ich mit fünf Freunden verreisen.

Bin ich nur zu zweit unterwegs bleibt die Liegefläche voll aufgebaut und es wir während der Fahrt nur das Kopfteil nach hinten geklappt und die Vordersitze sind voll nutzbar. Die Rücksitzbank kann in dem Fall auch komplett daheim bleiben, da die Liegefläche nicht einfach darauf aufliegt.

Man(n) (-> für Frau: zu schwer!) kann auch für größer Transporte die komplette Liegefläche ausbauen, dazu kann das Brett aber wie bei mir nur 142 cm breit werden, da sie sonst nicht mehr durch die Tür passt. Raum wäre eigentlich für mehr als 150 cm Breite.

Hoffe Du konntest Dir ein Bild davon machen!

Gruß

Andreas


         



Mail:



Hallo Peter,
schon frueher war ich begeistert von idee eine Schlafmöglichkeit in Caddy einzubauen.  Dein Ausbau hat mich voll inspiriert und meinen Wunsch nach kauf (12/2007) einen Caddy Life verstärkt.

Ich schicke ein paar Bilder, wie ich das gemacht.

Liebe Grüße aus Ostrava, Moehren, CZ!


Petr

                   




Hallo Petr

Danke für die tolle Idee und die Bilder, habe ich gleich in meine Seite eingestellt.

Die Idee das 2. Scharnier in die obere Platte einzubauen habe ich bis jetzt noch nicht gesehen. Dadurch ist es möglich die obere und die untere Platte gleich lang zu machen und trotzdem beim aufklappen nicht am Fahrzeughimmel anzustoßen.
Meine obere Platte ist etwas kürzer.
Macht das Bett etwas länger.

Die Vorhänge einfach mit Saugfüßen festzumachen ist auch eine tolle Lösung.

Liebe Grüße und tolle Nächte im Caddy
Peter



Mail:


Hi,

Mir gefällt deine Seite sehr gut und ich werde in 2-3 Wochen versuchen mir auch so eine Schlafgelegenheit zu bauen.Was ich nicht ganz verstanden habe ist, was Du mit der Aluplatte meinst.(Auf der anderen Seite ist das Scharnier mit metrischen Schrauben und einer versenkten ALU Platte befestigt )
Fuktioniert sie als Gegenhalter ?

Wegen der Belüftung vom Caddy bin ich auf folgende Seite gestoßen:

http://shop.camper-himmel.de/product_info.php?products_id=99&osCsid=e40302d9b7a04101991d59918cc02584

MfG Kevin




Hallo Kevin

Ich habe die Seite überarbeitet. Kannst die sie jetzt besser verstehen? Ansonsten noch mal fragen!

Die metrischen Schrauben halten nicht im Holz, da muss eine Alu Platte gegenhalten.

Die Belüftung hat den Vorteil, dass du sie auch im Caddy lassen kann, wenn du nicht da bist. Geht bei meiner Lösung nicht.
Bei den kleinen Lüftungsschlitzchen habe ich aber Bedenken ob die ausreichen, um beim Schlafen den Caddy nicht zu nass werden zu lassen.

Falls du sie kaufst, melde dich noch mal mit deinen Erfahrungen.

Gruß
Peter



Mail:


Hallo,
ich habe zwar keinen Caddy aber einen VW Touran.
Mir ging es anfangs genau wie Dir, wie kann ich den Van besser nutzen.
Eines Tages hatten wir Besuch über Nacht und es mangelte an Schlafplätze. Da fiel mir ein im Keller haben wir noch eine 3 Bein Campingliege, gesagt getan holte ich diese. Am nächsten Morgen war aber meine Schwägerin damit zusammengebrochen. Da kam mir die Idee einfach Sperrholzplatten aufzuschrauben. Nun maß ich als erstes unser Auto von innen. Heckbreite 1,05m mögliche länge
1,80m ohne die Vordersitze zu verstellen. Breite hinter den Vordersitzen 1,30m. So ging ich in den Baumarkt und kaufte zwei stabile 9mm Sperrholzplatten mit den Maßen
1x0,90cmx1,30 und 1x0.90cmx1,05m. Ich bin sowieso nur 1,77m also reicht die Länge.
Das Kopfteil der Liege pflexte ich ab. Nun habe ich die besagten Platten auf die Liege mit Schloßschrauben befestigt. Um eine Ebene zu erzielen musste ich die Stützen vom letzteTeil verlängern, da der Fußboden in der 2.reihe tiefer ist.Bin damit sehr zufrieden, da die Fond-Sitze ausgebaut sind erreiche ich sogar noch mehr Stauraum für Camping Zubehör.
Was sagst Du dazu?
Habe leider noch keine Bilder.
M.f.G. Dietmar aus Berlin




Hallo Dietmar

Tolle Idee, ich war bis jetzt der Meinung daß man im Touran nicht schlafen kann.
Wenn ich das richtig verstanden habe, schläfst du aber alleine, denn eine Breite von 1m ist für zwei Personen schon sehr eng.

Für Bilder wäre ich dankbar, dann kann ich mir dein Bett besser vorstellen.


Liebe Grüße, weiter fröhliches Basteln und schöne Nächte im Touran.

Peter




Hallo Peter,

nun habe ich endlich  die versprochenen Bilder.
Wie Du erkennen kannst, habe ich mir noch an der Dachreling eine Kederschine für ein Sonnensegel angebaut, so daß man auch etwas geschützter draußen sitzen kann.
Hätte gern mal Deine Meinung gehört. Jedenfalls bei uns auf dem Campingplatz haben wir ein reges Interesse geweckt.
Nun viel Spaß beim Bilder betrachten und mit der Erwartung bald von Dir etwas zu hören verbleibe ich mit freundlichen
Camper grüßen aus Berlin
Dietmar

             




Hallo Dietmar

Die "richtige" Adresse unter der du meine HP immer erreichen kannst, ist

http://www.foschum.de (mein Familiennamen).

Die ist immer richtig und die habe ich schon seit Anfang an.
Die anderen Adressen sind die Server Adressen auf denen ich meine HP hoste und die haben jetzt schon ein paar mal gewechselt.

Dein Einbau ist toll geworden. Wie ich gesehen habe, nimmst du die hinteren Sitze raus und kannst somit das Bett tiefer einbauen. Beim Touran geht das auch einfach, wenn ich mich richtig erinnere. Bleibt halt nicht mehr so viel Platz für Gepäck, aber die Höhe über dem Bett musste gut ausreichen, um sich hinzusetzen. Das ist für mich wichtig, wenn ich mich auf dem Campingplatz umziehen muss.
Du nimmst auch sicher während der Fahrt das Bett heraus und wenn du es nicht benötigst, sicher auch.

Eine tolle, einfache Lösung, gefällt mir sehr gut.

Wie hast du denn das Sonnensegel am Dach befestigt? Da überlege ich schon eine Zeitlang herum und habe noch nichts vernünftiges gefunden.

Liebe Grüsse aus Ulm
Peter



Mail:


Hallo Peter,

vielen Dank für deine tollen Ideen für den Ausbau des Caddy!

Falls das noch interessant ist - hier meine Version eines Caddy-Bettsofas:

Liegefläche, 112x180cm, 3-teilig, aus 13mm Tischlerplatte (ca. 50 Euro):
Teil 1: 112x70cm (liegt auf den umgeklappten Rücksitzen auf)
"Duo": 112x55cm (2 Stück, mit 2 Scharnieren miteinander verbunden)
Teil 1 ist nicht mit dem "Duo verbunden, ist nicht notwendig, weil eh nichts verrutschen kann.

Unter das Duo lege ich zum Abstützen 2-3 Weinkisten (die stabilen aus Holz, kosten neu 3-5 Euro pro Stück, Fragen beim Winzer kostet nix). Die Kisten werden auf ihre lange Seite gelegt, dann haben sie exakt die Höhe der umgeklappten Sitze (31,5cm). So dienen sie während der Fahrt und auch beim Übernachten als Stauraum, beim Kochen mit dem Gaskocher als Sitzgelegenheit, und auch, wenn ich im Alltag mit dem Caddy unterwegs bin, sind sie sehr praktisch.

Auflagen: 3 Ikea-Kindermatratzen 60x120cm (zusammen 30 Euro).

Das Bett kann ich mit wenigen Handgriffen zum Sofa umwandeln: alle Holzplatten auf die umgeklappten Rücksitze, das Duo wird so aufgeklappt, dass die eine Hälfte aufliegt, die andere an die Rückseite der Vordersitze angelehnt wird, angenehmen Neigungswinkel wählen, Matratzen drauf (2 im Rücken, 1 auf die Sitzfläche). Fertig.

So mag ich das: einfach, schnell gebaut, geldbeutelschonend, praktisch und flexibel.

Da ich keine Vorhänge mag (und weil oft der Hund einer Freundin hinten mitfährt), hab ich auf die hinteren Scheiben eine Folie von Trim line (die "Panther 5") aufkleben lassen. Bringt sehr guten Sichtschutz und ebenso gute Sonnenenergie-Reduktion. Kosten: 280 Euro.
Nach vorne werde ich mittels Klettbändern oder Klemmen entlang der "Reling" (das Ablagefach vorne oben, das über die gesamte Breite des Caddy geht) ein Tuch befestigen und bin so dann nach allen Seiten sichtgeschützt.

Meinen ersten Wochenendausflug in die Pfalz hat das Bett mit Bravour bestanden! Und das, wo es doch ein Spontan-Bau ganz auf die Schnelle war...

Bei Rückfragen gerne mailen!

Viele Grüße
Ina
ganz stolz mit ihrem neuen Erdgas-Caddy unterwegs...



Mail:


Hallo Peter,

wie so viele Leute bin ich über Motor-Talk auf deine Seite aufmerksam geworden und bin absolut hingerissen von dem einfachen Charme deines Umbaus/Einbaus.

Seit Dezember habe ich nun selber einen Caddy und seitdem wir uns für so einen Kastenwagen entschieden haben, schwirrt diese Idee mit der Übernachtung im Auto in meinem Kopf rum.

Allerdings haben wir jetzt einen MAXI Caddy Life. Deine Bauanleitung mit der Materialliste bezieht sich (leider) nur auf den kurzen Caddy und alle Gästebeiträge auf Deiner Seite halten das genauso.

Daher meine Frage:

Hast Du zufällig auch die Maße für den Maxi? Oder kannst Du mir einen Kontakt zu jemandem vermitteln, der diesen Umbau für den Maxi schon gemacht hat?


Ich traue mich da nicht selber ohne Rücksprache ran, weil ich als "Schreibtischtäter" da zu schnell etwas falsch ausmesse und die Platten nach dem 3. Mal abschneiden immer noch zu kurz sind... ;-)


Viele Grüße aus dem Münchner Umland

Marc Hildebrandt




Hallo Marc

Es gibt da gaaaanz tolle Kleber mit dem man abgesägte Platten wieder länger machen kann! :-) :-) :-)

Nein, jemand mit einem Maxi hat sich bei mir noch nicht gemeldet. Da bist du der erste.

Ich habe mir den Maxi noch nicht angeschaut, aber im Prinzip mußt du nur eine der unteren Platten (1 + 2) um den Unterschied zum kleineren Caddy, länger machen.
Die obere Platte (3) mußt du wahrscheinlich so lassen wie sie ist, da die Länge der Platte maximal so lange sein darf, dass sie beim Umklappen nicht am Himmel anstößt. Der dürfte bei dir aber genau so hoch sein.

Wenn du dir die Materialpreise anschaust,  sage ich nur,  "Mut zum Risiko". Es kommt ja bestimmt mal wieder ein kalter Winter. :-)

Wenn ich dir noch helfen kann, melde dich ruhig bei mir. Wenn du mal in Ulm vorbeikommst, kannst du auch gerne mal meinen Caddy anschauen und bekommst dann noch jede Menge Tipps dazu.


Liebe Grüsse aus Ulm
Peter




Hallo Peter,

vielen Dank für die prompte Rückantwort! So schnell hatte ich gar nicht mit Dir gerechnet und nach meiner Mail an Dich habe ich mir gestern doch noch ein Herz gefasst und mit dem Projekt begonnen.
Der Maxi-Life hat im Vergleich zum normalen Caddy-Life einen komplett verkleideten Innenraum, kein blankes Metall. Meine Einbaumaße dürften sich dadurch in der Breite leicht von Deinen unterscheiden (oder sind nur die Dachholme im kurzen Caddy unverkleidet?)

Schritt 1 war, mittels Packpapier von der Rolle eine Schablone vom Bereich hinter der ersten Rückbank anzufertigen. So bekomme ich die seitliche Rundung ab der Rückbank in Richtung Radkasten exakt ausgefüllt. Damit bin ich zum Schreiner meines Vertrauens gefahren und der schneidet mir bis morgen aus 12mm Sperrholz eine einzige durchgehende Platte, die von der Rückbank bis zum Kofferraumende reicht (140cm). Ob und wie ich die noch teile, muss ich mir noch überlegen.
Schritt 2 war der Rahmen. Ich habe auf vorhandenes Material zurückgegriffen, in meinem Fall unbehandelte Zaunlatten vom Dachboden. 2 Längsträger und 2 Querträger in Leiterbauweise mit jeweils 3 Sprossen und diese Träger habe ich dann mit Winkeln, Schlossschrauben und Flügelmuttern fixiert. Sieht jetzt aus wie ein Ikea-Regal ;-)
Durch die Flügelmuttern könnte ich Rahmen dann von Hand im Kofferrau zerlegen, obwohl er sowieso recht leicht ist. Leider waren die Zaunlatten nicht 100% gerade geschnitten und meine Handsäge war auch ungeeignet, um die "Leitersprossen" exakt gleicht lang zu schneiden. Somit ist mein Rahmen recht windschief. In der Garage wirkt das furchtbar, bei der Probe im Kofferraum sah es aber besser aus. Ich hoffe er setzt sich noch etwas, wenn die Platten darauf liegen. Im Zweifelsfall zerlege ich ihn wieder und besorge mir besseres Material aus dem Baumarkt.
So weit bin ich jedenfalls gestern gekommen. Materialpreis bis jetzt keine 10 Euro, die Platten werden aber noch teuer. Heute schaue ich mal, wo ich einen passenden Teppich herbekomme, mit dem ich das Kunstwerk noch beziehen kann.

Exakte Maße, Materialliste und Fotos für Deine Seite folgen - vermutlich aber erst nächste Woche.

Bis dahin viele Grüße,
Marc




Hallo Peter,

bin heute tatsächlich fertig geworden. Es war mehr Arbeit als ich dachte, aber wer ein wenig Übung hat, schafft das sicher an einem Nachmittag.
Anbei jetzt meine Bauanleitung, für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Materialliste für den Rahmen:

Werkzeug:
Bohrmaschine bzw. Akkuschrauber
Bohrer (Holz) 8mm(für die Schlossschrauben) und 3mm (zum vorbohren für die Holzschrauben)
Bleistift zum anzeichnen

Holz: 54x34mm, gehobelt, insgesamt ca. 14m
Daraus lässt man schneiden:
Längsträger: 4 Stück x 135,0cm
Querträger:  4 Stück x 104,2cm
Sprossen:    12 Stück x 20,7 cm
Aussteifung: 1 Stück x 104,2 cm (wird erst beim Einbau der Auflage verwendet)

Holzschrauben: 24 Stück 4x80 Spax (für die Sprossen)
Holzschrauben: 16 Stück 4x30 Rundkopf
Schlossschrauben: 8 Stück 8x50 mit Flügelmuttern (normale Muttern gehen auch)
8 Stück Metallwinkel ca. 40mm breit und je Seite ca. 60mm lang (die 8x50 Schlossschrauben müssen durchpassen!!!)
Aus den Trägern, Sprossen und 4x80-Spax baut man insgesamt 4 möglichst gleichmäßige Leitern (2 kurze und 2 lange). Die Sprossen sind so bemessen, dass die Hölzer hochkant genommen werden müssen.
Schraubzwingen helfen beim fixieren der Sprossen.
Die Querträger (kurze Leitern) werden zwischen den Längsträgern (lange Leitern) mittels der Winkel angebracht. (Einer ganz vorne in Richtung Rückbank und der Zweite etwa in der Mitte des Rahmens.) Richtung Kofferraum kommt kein Querträger zum Einsatz!
Beim einpassen der Querträger aufpassen, dass die Aufnahmepunkte von der zweiten Rückbank nicht im Weg sind. Sonst liegt der Rahmen nicht eben auf.
Die Schlossschrauben kommen durch die Querträger in die Winkel, so könnte man den Rahmen einfach im Auto zerlegen (Die Winkel sind nur an den Längsträgern mit den 4x30 Holzschrauben befestigt).
Der Rahmen wird damit 140(l)x111(b)x31,5(h) und passt bündig hinter die erste Rücksitzbank.
Bei umgeklappter Rückenlehne der ersten Rückbank ergibt sich eine ebene durchgängige Fläche von der Rückenlehne der Vordersitze bis zur Kofferraumklappe.
Die zweite Rückbank muss natürlich ausgebaut sein.

Optional:
Ich habe meine Rahmen mit Acryllack grau gestrichen.

Materialliste für die Auflage:

Bleistift
Handkreissäge (wer seinen Rahmen exakt ausmisst, kann auf die Handkreissäge verzichten und die Platten passgenau zuschneiden lassen)
Handsäge
Lochsäge
Schraubzwingen
6 Scharniere + passende Schrauben
Holzschrauben: 8 Stück z.B. 5x60 oder 4x60 Spax
Holzschrauben: 8 Stück 4x40 Spax
12mm starke Sperrholzplatte 111cm x 210cm
Ca. 40cm Holzrest vom Rahmen
Getränkekiste

Aus dem Holzrest vom Rahmen 4 gleichgroße Stücke schneiden und jeweils zwei Stücke an jedem Querträger in Richtung Kofferraumdeckel mit je 2 Spax anschrauben.
Die komplette Platte wird jetzt bündig auf das hintere Ende des Rahmens angelegt.
Dann die erste Schnittkante so markieren, dass die Platte NICHT mehr auf dem ersten Querträger (der bei der Rücksitzbank), sondern nur auf den angeschraubten Holzresten  aufliegt.
--> beherzt absägen
Jetzt die gleiche Prozedur beim zweiten Querträger. Die hintere Platte liegt nicht auf dem Querträger, sondern nur auf den angeschraubten Holzresten auf.
--> beherzt absägen
Nun hat man 3 Platten. Ein Fußende, den Mittelteil und das Kopfende.
Vom Mittelteil jetzt muss noch mal ca. 1 cm abgeschnitten werden, damit die Scharniere vom Fußende hinterher gut öffnen. Fußende und Mittelteil nun bündig auf den Rahmen auflegen (zwischen Fußende und Mittelteil ca. 1cm Luft lassen) und mit den Schraubzwingen fixieren.
Den Rahmen aufrichten und von der Unterseite die Platten mit jeweils 2 Scharnieren an den Querträgern befestigen. Den Rahmen wieder hinlegen.
Die Aussteifung (ist bei der Montage des Rahmens übrig geblieben) ganz unten am Fußende direkt durch die Platte zwischen die Längsträger schrauben (mit den 8 Stück 4x40 Spax).
Den Kopfteil auf das vordere Ende vom Rahmen anlegen und am freien Ende mit der Getränkekiste abstützen.
Mit den verbliebenen 2 Scharnieren ganz außen von oben Kopf- und Mittelteil verbinden.
Jetzt den Rahmen zum anpassen in den Kofferraum heben und prüfen, ob sich der Kopfteil komplett nach vorne über die Rücksitzbank umklappen lässt.
Steht er irgendwo an, kann man entweder den ganzen Kopfteil kürzen oder nur an den Ecken etwas Material wegnehmen.
Am Fußende kann man noch ein Wenig Material an der Stelle wegnehmen, wo der Rahmen auf dem Kunststoff von der Ladekante aufsteht.
Ich habe meine Platten noch mit Nadelfilz (1,50 ¤ pro qm) aus dem Baumarkt bezogen. Sieht fast aus, wie original von VW!

Mit der Lochsäge zum Schluss noch Grifflöcher in die Platten sägen, um sie leichter öffnen zu können.

Gesamtgewicht der Konstruktion:
Keine Ahnung, aber geschätzt deutlich weniger als 20Kg.

Für die Matratze:
Ich habe noch keine, aber folgender Link aus Motor-Talk.de gefällt mir sehr gut:
http://www.nanoform-schaumstoffe.de/afc3/shop_content.php?coID=999&schritt=2&cf=nav

Viele Grüße,
Marc

               




Hallo Marc

Das ging aber schnell!!! Ich bin begeistert. Sieht richtig gut aus.

Danke für die Anleitung, stelle ich ein.

Wenn ich das richtig sehe, schläfst du mit dem Kopf nach vorn. Ich schlafe genau anders herum.

Zu deiner Matratze. guter Schaumstoff ist teuer bis sau-teuer. In meinem Wohnwagen hatte ich auch das Problem. Ich wollte nicht einige hundert Euronen ausgeben, obwohl meine Bettenbreite nirgends zu haben war.
Wir haben uns dann eine Schaumstoff-Matratze für 60¤ gekauft, den Bezug aufgetrennt, mit dem großen Messer 10 cm abgeschnitten und dann den Bezug wieder zugenäht. Schläft sich super auf der Matratze und passt genial.


Liebe Grüsse aus Ulm
Peter


Hallo Peter,

ich hatte tatsächlich geplant mit dem Kopf nach vorne zu schlafen, weil ich den Fußteil an der Kofferraumplatte nicht abstütze, sondern nur die Aussteifung das ganze Gewicht halten muss.
Eine richtige Matratze finde ich unpraktisch, weil dann ein einzelnes riesen Teil den Kofferraum blockiert. Ich werde mir vermutlich 3 Teile dünnen Schaumstoff bei der Firma aus dem Link auf Maß schneiden lassen. 7cm Stärke sollten genügen, ich will ja nicht dauerhaft im Auto wohnen. Die kleineren Stücke kann ich komplett in der Klappe unter dem Mittelteil verstecken und kosten auch unter 100 Euro.

Grüße aus Dachau,
Marc



Mail:


Schönen guten Tag,

eben habe ich auf Ihrer Seite gestöbert, da wir bald einen neuen Caddy bekommen und in Vorfreude darauf bereits jetzt uns den Sommerurlaub darin vorstellen.
In Anbetracht des späteren Wiederverkaufswertes haben wir eine 2011er FIN bestellt und es bleiben dann ab Selbstabholung in Hannover nur noch wenige Tage bis zum Ferienbeginn.

Frage daher : Kann ich mich auf die Maßangaben in Ihrem Bauteile-Plan verlassen und bereits jetzt an den Bettbau begeben?

Mit freundlichen Grüßen und ein schönes Wochenende

Stefan




Hallo Stefan

Tja, was soll ich dazu sagen. Bei meinem Caddy hat es gepasst, der ist aber inzwischen schon ein paar Jahre alt. Ob der Innenraum inzwischen geändert wurde, kann ich nicht sagen. Es hat aber bis jetzt auch noch niemand geschrieben dass es nicht gepasst hat.
Eventuell kannst du aber auch beim VW Händler mal nachmessen, wenn er einen Vorführwagen da hat.

Was du natürlich vorbereiten kannst, sind die Leitern. Wenn du sie ein bisschen länger lässt, ist sie schnell auf die richtige Länge gebracht. Arbeit ist natürlich auch das einpassen der Scharniere. Das kannst du aber auch schon vorher vorbereiten und zum Schluss die Platten richtig absägen.

Wenn du das alles vorbereitet hast, dürfte das Anpassen dann kein großes Problem mehr sein.


Liebe Grüsse aus Ulm
Peter



Mail:


hallo peter,

auch dank deiner seite ging mein caddy minimalausbau schnell und problemlos. ein detail möchte ich an alle interessierten weitergeben: ikea bietet mit den IVAR Seitenteilen für Euro 6,50 / Stück (http://www.ikea.com/de/de/catalog/products/73755709) die perfekte unterkonstruktion zum kleinen preis. länge kürzen, nuten für querholme oben und sitzbankhalterung/gurtring unten einsägen, fertig. die träger werden rechts und links an die radkästen gesetzt und mit den querholmen (feder in nut) unter der liegefläche festgeklemmt. so muss man nix schrauben, wenn der ausbau rausgenommen werden soll. geht's einfacher?

: ) roman mensing



Mail:


Hallo
Möcht mich mal für die super Anregungen auf dieser Seite bedanken. War jetzt 3 Wochen in Norwegen ( 6200 Km ) und habe super geschlafen in meinem Caddy. Eine Frage habe ich noch: Bei welchem ( Campingfritzen ) gibt es die Saugnäpfe betreffend der Belüftung. Habe überall gesucht, aber immer nur ungeeignete gefunden. Die Saugnäpfe mit dem Haken für die Gardinenschnur finde ich auch nicht schlecht, finde sie allerdings auch nirgenswo.
Gruß Andreas




Hallo Andreas

War bestimmt eine schöne Zeit in Norwegen.

Die Saugnäpfe gibt es auch immer wieder bei Ibäh

http://cgi.ebay.de/5er-Set-Saugnapfe-Saugnapf-Saughaken-f- Fensterbilder-/130416769006?cmd=ViewItem&pt=Gardinenstangen_zubeh%C3%B6r&hash=item1e5d71f7ee

Gardinen Spiralband Beispiel. Da gibt es bestimmt auch Hacken, ansonsten schau mal im Baumarkt deines Vertrauens.

http://www.reimo.com/de/56251-gardinenbefestig_set_neu/


Grüsse aus Ulm
Peter



Mail:


Hallo Peter,

ich wollte nur mal danke sagen für die tollen Anleitungen auf deiner Seite. Wir sind seit 2009 stolze Besitzer eines Caddys und haben uns für diese Saison (2010) ein Bett gebaut. Die erste Testnacht verlief einwandfrei. Das Bett besteht aus Alu-Vierkantrohr und einer 3-geteilten Siebdruckplatte. Um evt. ein bisschen Luft unter die Matratze zu bekommen, haben wir eine Matrix aus 10mm Löcher in die Platten gebohrt. Das Kopfteil liegt bei uns nicht auf den Sitzen oder der Mittelkonsole, sondern wird von einem Vierkantrohr und 2 Rundrohren getragen, die zu einer Art Ständer zusammengesteckt werden und in den Löchern von den Vordersitzschienen stecken. Ich kann das irgendwie schlecht erklären. Ein Bild würde mehr aussagen. Jedenfalls klappt das bis jetzt ganz gut.

Für die Verdunklung haben wir Gardinen mit Magneten genäht, die am Blech haften.

Am besten hat mir auch dein Abstandshalter gefallen. Da wir noch Reststücke vom Vierkantrohr hatten, konnten wir gleich einen nachbauen. Ich muss sagen er funktioniert wirklich super. Nachteil: man kann links und rechts an der Heckklappe hineinfassen. Darf man also nicht wichtiges liegen lassen.

In zwei Wochen gehts endlich auf Tour. Bin schon gespannt, wie sich das Bett so macht.

Danke noch einmal und mit freundlichen Grüßen.

mathias




Hallo Mathias

Es freut mich, wenn euch meine Seite inspiriert hat.

Deine Konstruktion klingt interessant. Wenn du willst, kannst du mir auch Bilder von deiner Konstruktion schicken, damit ich sie auf meiner Seite veröffentliche.
Wir lüften unsere Matratze nach jeder Nacht, sonst hat man schnell Schimmel unter der Matratze. Bin mal gespannt, ob es bei dir auch ohne Lüften funktioniert.

Ich habe auch schon mit Magneten an den Gardienen experimentiert. Sind aber abgefallen, wenn man im Schlaf aus versehen daran zieht.

Bei dem Abstandshalter muß man sich entscheiden zwischen guter Lüftung und Diebstahlsschutz. Wenn er zu lang ist, kann man auch hineingreifen oder sogar mit einem Hacken was herausangeln. Schön ist, dass man ihn aus Abfallstücken machen kann.

So jetzt wünsche ich euch noch einen schönen Urlaub und angenehme Nächte im Caddy.

Grüsse aus Ulm
Peter



Mail:


Hallo
Möcht mich mal für die super Anregungen auf dieser Seite bedanken. War jetzt 3 Wochen in Norwegen ( 6200 Km ) und habe super geschlafen in meinem Caddy. Eine Frage habe ich noch: Bei welchem ( Campingfritzen ) gibt es die Saugnäpfe betreffend der Belüftung. Habe überall gesucht, aber immer nur ungeeignete gefunden. Die Saugnäpfe mit dem Haken für die Gardinenschnur finde ich auch nicht schlecht, finde sie allerdings auch nirgenswo.
Gruß Andreas




Hallo Andreas

War bestimmt eine schöne Zeit in Norwegen.

Die Saugnäpfe gibt es auch immer wieder bei Ibäh

http://cgi.ebay.de/5er-Set-Saugnapfe-Saugnapf-Saughaken-f- Fensterbilder-/130416769006?cmd=ViewItem&pt=Gardinenstangen_zubeh%C3%B6r&hash=item1e5d71f7ee

Gardinen Spiralband Beispiel. Da gibt es bestimmt auch Hacken, ansonsten schau mal im Baumarkt deines Vertrauens.

http://www.reimo.com/de/56251-gardinenbefestig_set_neu/


Grüsse aus Ulm
Peter



Mail:


Hallo Peter,


Wir haben, animiert durch die sehr guten Beschreibungen und Bilder auf dieser Homepage auch einen Umbau gewagt.

Wir haben eine dreigelenkige Version gebaut, da wir das Bett maximal lang haben wollten, ohne zusätzlichen großen Aufwand betreiben zu müssen.

Folgende Teile haben wir gekauft (beim Baumarkt mit den 3 Buchstaben) und verbaut:


Gebaut haben wir das ganze ähnlich wie hier beschrieben mit folgenden Änderungen:

Ein letzter Tipp: Zur weiteren Arbeitsökonomisierung und vor allem für einen deutlich leichteren Ein- und Ausbau der ganzen Geschichte werden wir beim Einbau für meine Schwägerin nur Platten in der Breite 112 cm verwenden. Das bedeutet, dass man die Platten seitlich nicht mehr zuschneiden muss und dass man das Bett im Ganzen nach hinten herausziehen kann. Die fehlende Breite von 1,5 cm auf jeder Seite ist eh nur auf ca. 30cm verfügbar und somit leicht zu verschmerzen.

Eher zufällig sind wir auf die Idee gekommen, den Rahmen durch ein Herausklappen der vorderen Gepäckösen gegen Zusammenknicken zu sichern. Ist wahrscheinlich eh klar, aber das Bild fehlt noch in der Beschreibung auf der Homepage (glaube ich zumindest).


Vielen Dank für die inspirierenden Texte und Fotos hier auf der Homepage.

Mattias und Eva

                               



Hallo Mattias


Danke für die tolle Beschreibung und die super Bilder.
Bei deinem Einbau sind einige tolle neue Ideen verwirklicht, die bestimmt viele Nachbauer interessieren werden.

Das dritte Scharnier ist auch eine tolle Idee. Da sind dann die beiden Platten im Kofferraum gleich lang und man muss nicht so genau am oberen Brett den Abschluss zum Himmel hin bekommen und gerade für große Leute ist manchmal jeder cm wertvoll.

Mit der Standardbreite von 112 cm hast du auch recht, da spart man sich eine Menge Arbeit

Die seitlichen Rahmen kann man sicher an den Ösen befestigen. Da ich aber meinen Einbau eh fast nie herausnehme, habe ich sie mit der unteren Platte verschraubt, dann fallen sie auch nicht mehr um. Für den schnellen Aus- / Einbau ist sicher deine Lösung die bessere.


Viel Spass im Caddy und Grüsse aus Ulm
Peter



Mail:


Hallo Peter,

du hast eine tolle Seite ins Leben gerufen. Einige Anregungen und Tipps konnte ich für meinen Caddyumbau gut gebrauchen. Kombiniert mit eigenen Ideen, Ideen von meinen Eltern (sind seit Jahren mit einem selbstumgebauten Kangoo unterwegs) und Anregungen aus dem www, ist der jetzige Ausbau entstanden.
Auf mehreren Touren habe ich alleine und mit meiner Familie zusammen diesen Ausbau getestet und sind sehr,sehr zufrieden.
Um mehr Stauraum zu haben, war mir wichtig die Liegefläche auf Höhe der Hutablage zu plazieren. den Nachteil, nicht aufrecht sitzen zu können,nehmen wir für mehr Stauraum in kauf.
Somit war der Erste Schritt eine passende Platte in dieser Höhe zuzusägen. Die Hutablage diente als Schablone. Als Material habe ich für die Liegefläche Leimholzplatten genommen mit einer Stärke von 2,5cm Die Länge des Brettes beträgt 79cm. Rechts und links am Brettrand befindet sich im hinteren Bereich jeweils 1 Holzzapfen, der passend in eine Vertiefung der früheren Hutablage reinpasst.
als Auflage habe ich hinter der Rückbank ein "Ständerwerk" plaziert. Rechts und links ist es an den eingelassenen Ösen im Boden mit jeweils einem Spanngurt fixiert.Um immer die gleiche Position zu gewährleisten, habe ich mir je einen Holzklotz als Platzhalter gesägt. Dieser ist durch den Spanngurt auch mit fixiert.
Das Brett der Hutablage endet auf diesem Ständerwerk und ist durch 4 Rundkopfschrauben mit Flügelmuttern mit diesem verbunden.
3,5cm stehen noch als Auflagefläche für die beiden vorderen Bretter zur Verfügung.
Fahrer- und Beifahrersitz werden ganz nach vorne geschoben, sowie die Lehne noch etwas nach vorne gedreht.
Dann wird ein Leimholzbrett mit den Maßen 20cm x 129cm x 1,8cm mit "integriertem" Gurtband mittels zweier Spanngurte und Karabiner an der Halterung des Sicherheitsgurtes an der B-Säule befestigt.
2 Leimholzbretter mit den Maßen 64cm x 121cm x 2,5cm werden bündig an das hintere Brett angelegt. Sie liegen somit zum einen auf dem Ständerwerk auf, sowie auf dem Brett zwischen der B-Säule.
An beiden Auflageflächen befinden sich je 4 vorgebohrte Löcher,so daß eine feste Verbindung mittels Rundkopfschrauben und Flügelmuttern erstellt werden kann.
In der Praxis hat es sich aber herausgestellt, das durch Zurückdrehen der Fahrer- und Beifahrerlehne eine sichere Fixierung der Liegefläche erreicht werden kann.
Wenn ich alleine unterwegs bin,lege ich nur 1 Brett ein und benutze die 1/2 Liegefläche mit einer Therm-A-Rest Matte. Die umgeklappte Rückbank dient mir daneben als Sitzfläche und das Brett im Kofferraum zum Teil als Tisch.
Zum Transport befinden sich die Bretter im Kofferraum und sind mittels einer Schraube oder mit einem Spanngurt gegen verrutschen gesichert.
In einem Schaumstoffcenter haben wir uns passend anhand einer Schablone eine 6,5cm starke Matraze zuschneiden lassen. Sie ist dreigeteilt und durch einen Baumwollbezug sind die 3 Stücke miteinander verbunden und klappbar.
Für den Transport der Matratze gibt es 2 Möglichkeiten. Entweder auf dem Brett im Kofferraum oder unter der Decke.
Ich habe auf jeder Seite des Caddys unter 2 Abdeckungen ein Gewinde gefunden und dort passend O-Ringe eingeschraubt. Mit Band und Spanngurt läßt sich die matratze sicher unter der Decke plazieren.
Ausreichend platz zum Sitzen auf der Rückbank haben die Kinder auch noch. Zur Belüftung nutzen wir Lüftungsgitter der Firma www.huelsberg.de und einen Haken an der heckklappe namens Air Safe K der Firma "Mahag Nutzfahrzeugzentrum München".
Als freistehendes Vorzelt dient uns ein Zelt mit gebogenem Gestänge des holländischen Campingausrüsters "Obelink".
Um besser an das Gepäck im Kofferraum zu kommen, habe ich das Brett das oben aufliegt quer durchgesägt und mit 2 Scharnieren wieder miteinander verbunden. Die Breite des gesägten Brettes darf aber nur max. 16cm betragen, wegen der Holzzapfen.
Als Sichtschutz hat mir meine Mutter pasend für jedes Fenster Stücke genäht, die mittels Klettverschluß im Fensterrahmen befestigt werden. Der weiche Teil des Kletts klebt dauerhaft im Rahmen und stört nicht.
Ich hoffe die beigefügten Bilder verdeutlichen den Umbau noch einmal.
Der Ausbau wird uns hoffentlich noch bei vielen Reisen nüzlich sein.

Viele Grüße

Johannes



Mail:


Servus lieber Peter,
also zunächst mal großes Lob für die informative Seite und dem Beweis das man mit nem VW-Caddy doch zum Campen fahren kann. Wurde durch Arbeitskollegen vom Campingvirus infiziert und durch die Bilder auf Deiner Hompage die ich durch Zufall fand dann inspiriert.(u.a. auch für das Vanshower-Heckzelt das Marco vorstellte)
Als Gas-und Wasserinstallateur griff ich allerdings mehr zu 20x20x02mm verzinktem Vierkantstahlrohr,M8er Ge- windestange,Schutzgasschweisgerät und einer OSB-Platte 15mm stark. Die beiden Auszüge sind gebrauchte Schwerlastauszüge von einem ehemaligen Notarzteinsatzfahrzeug. Fand nach einigem Überlegen dann einen Weg den Einbau so zu gestalten das ich mit einem 13er Gabelschlüssel sowie einer 13er Rätsche innerhalb weniger Minuten den Ausbau ganz rausmachen kann und die zweite Rückbank zu besonderen Zwecken einbauen kann oder aber auch so umbauen kann das ich ihn wie überwiegend als Handwerkermontagefahrzeug nutzen kann.
Die Unterteilung des Kofferraums ist eigentlich dauerhauft außer bei Nutzung der zweiten Rückbank immer drin Und hat sich als hervorragend auch im Handwerker/Alltagsbetrieb mit Schraubstock oder bei Urlaubsbetrieb/Familie erwiesen.
Die Zweitbatterie auf dem linken Auszug war dient der Versorgung des Kühlschranks und später vielleicht mal noch zur Versorgung eines 12Volt-230Volt Spannungswandlers und wird derzeit über ein Trennrelais und 10qmm Zuleitung mit Lichtmaschine / 1.Batterie geladen. Der Kompressorkühlschrank und ein 12 Volt-Doppelbatterieladegerät wird über ein dahinter befindliches ent- nehmbares "Strombrett mit Sicherungen/FI-Schutzschalter versorgt.Dieses dient auch der Versorgung eines mobilen Elektroheizlüfters(da keine Standheizung) der bei Bedarf entweder im Heckzelt steht oder aber auf dem Armaturenbrett tront und über eine Kippsicherungsabschlaltung verfügt.
Der Einzelsitz in der ersten Sitzreihe kann bei Wildcamping zu Hause gelassen werden und gegen ein Camping-WC ersetzt werden.
Die ersten drei Einsätze (drei Tage Altmühltal,5 Tage Tschechei,Sächs.Schweiz,Grüntensee/Allgäu) als Camper hat er hinter sich und seit Heckzelt dabei ist kann man sich endlich auch im Trockenen Umziehen und Kochen.
Anbauzelt an der Seite von Volker fand ich sehr ansprechend und werd mich wenns Budget wieder erlaubt mal damit beschäftigen.

Also vielen Dank nochmal an alle.
Gruß vom Bodensee sendet Martin







Hallo Martin

Ein dickes Lob an die Innung der Gas-und Wasserinstallateure, das sieht richtig gut aus. Ihr habt es echt drauf.

Da hast du einiges an Gehirnschmalz reingesteckt. Dein Bett ist auch höher als bei mir. Da gewinnt man natürlich ganz schön an Sauraum und das macht auch erst deine Ausziehwägen und deinen Tisch möglich. Bei mir hätte ich da keinen Platz mehr für Gepäck.

Mir wäre da allerdings der Schlafraum zu klein, aber man kann halt nicht alles haben. :-(

Danke für die Bilder, ist eine tolle Ideensammlung für Leute die noch vor dem Ausbau sehen.

Camping Grüße aus Söflingen
Peter




Morgen Peter,

hab die Liegefläche so konzepiert das es eine Ebene mit der Fläche der Lautsprecherabdeckung gibt.Matratze ist vierteilig klappbar und maßgefertigt so daß sie bündig mit den Seitenfenstern hinten und der Scheibe im Heckdeckel abschließt.Die Liegefläche ist von Innenseite Heckscheibe bis Vorderkante Einlegebretter genau 2 Meter lang. Die Höhe der Matratze liegt bei 9cm Kaltschaum und die Höhe zwischen Matratzenoberkante Und Fahrzeughimmel ist wie Du schon richtig sagst gewöhnungbedürftig ca. 55cm.Die Matratze ist in geklapptem Zustand genauso breit wie die Innenbreite und ca. 36cm Tief so daß vor der Matratze im oberen Teil des Hecks(von hinten gesehen) noch die zwei Campingstühle,Campingtisch und ein Holzbrett reinpasst.
Das Brett wird dann verwendet wenn die Wetterlage schlecht ist und im Heckzelt gegessen werden muß.Es wird nur Zwischen den Spalt Auszüge-Fahrzeugboden gesteckt und ragt dann ca. 80cm über Stoßstange raus.Anstatt des Schraubstockes kann noch ein weiteres Brett in die Führung der Schraubstockhalterung am Heck geschoben werden, dies hat sich bedingt durch die Höhe idealerweise für Stehimbiss oder Kochen während der Fahrtpausen bewährt.
Die Höhe von Oberkante Stellfläche Auszüge bis Unterkante Abtrennung Schlaffläche liegt bei cirka 47cm. Reisegepäck besteht bei uns meist aus zwei Saunataschen mit Klamotten und zwei Rucksäcken einen für Wanderungen und einer für Schmutzwäsche.Lagert samt Schuhen hinter den vorderen Sitzen im Fußraum.Küchenutensilien und Ver- Pflegung geht hinten in die Auszüge rein.
Reihenfolge der Bilder ergibt sich mehr oder weniger durch Beschriftung und Bezifferung,einfach so wie Du es als sinnvoll empfindest.

Viele Grüße vom Bodensee sendet
Martin



Mail:


Hallo,

im Anhang noch ein Bild von der Öse zur Kistensicherung. Und ein genauer Baubericht.
Bilder vom Caddy habe ich ihnen gestern schon geschickt.
Danke noch mal und
Grüße


Honeymoonmobil:
Alles aus Birkemultiplex 18mm
15 oder 12 mm würden auch reichen.

1 Platte oben mit Radius 1,60 x 1,12m Aussen 1,54m

1 Platte mit Radius 1,01 x 1,12m

2 Platten für Seite 0,94 x 0,33m
1 Platte 1,08 x 0,33m
1 Platte vorn 0,79 x 0,33m
1 Platte zum Klappen 0,34 x 1,12m
2 kleine Klötze und 1 Winkel als Auflage für das Klappbare Brett.
Die Schraube auf dem Winkel hat keine Bedeutung, der von uns benutze Winkel war Abfall.

33 cm höher ist optimal für 8 Kisten
Von OBI 60 x 40 x 32cm
Plus 1 Kiste 40 x 30 x 23 cm diese passt vorne zwischen die zwei großen Kisten das diese nicht mehr verrutschen können.

Die Halter für die Kiste sind sinnvoll, dass die Kiste nicht nach vorne rutscht.
Am Holz auf der Rückseite ist eine Einschlagmuffe. Z.B M6.

Die Campingstühle haben wir hinten auf die Matratzen gelegt und wichtig an einem Gurt an einer Öse festgezurrt damit sich währende der Fahrt nach vorne fliegen können.






Mail:




Hallo Peter,
erstmal nen Lob für die tolle Sammlung an Bett Ideen. Ich hab mir dieses Wochenende mal aus den Vorschläge meine eigene Version gebaut.

Vorraussetzungen: günstig, keine Änderungen am Fahrzeug, leicht rausnehmbar, Alltagsbetrieb nicht einschränkend.

Herausgekommen ist ein gestell aus 3 Siebdruck Plattenmit 15mm Stärke jeweils 111x65cm groß die mit Klavierbändern zusammengeschraubt sind. Dazu zwei Seitenwände jeweils 62x32cm groß die ebenfalls mit Klavierbändern an der untersten Platte befestigt sind.

Materialpreis komplett ~60 Euro

Lange Rede kurzer Sinn. Hier die Bilder.

Gruss
Marcel

1  2  3  4  5  6  7  8  9  q  w  e  r  t  z  u  i  o  p  a  s  d




Mail:


Hi Peter,

wir hatten ja mal vor knapp 2 Jahren Kontakt wegen dem Betteinbau.
Damals habe ich dir versprochen, die Bilder meines Umbaus zu schicken, hat wegen mehreren Dingen erst jetzt geklappt: Hier sind sie nun, viel Spaß damit.

Gruß, Arne

                   




Mail:


Hallo Peter,

ich hab deine Seite beim googeln nach Vangardinen gefunden.
Ich hab seit fast sieben Jahren auch eine Schlafmobilvariante für den Fiat Doblo selbst konstruiert ( Siehe Bilder im Anhang ).
Inspiration war der Stand von www.vanessa-mobilcamping.de
auf der Messe Caravansalon in Düsseldorf. Aber ich suche immer noch nach einer Möglichkeit für Gardinen möglichst ohne Löcher bohren.

Liebe Grüße

Werner Stuhlemmer

Doblo Ausbau als PDF Datei




Mail:


Hallo Peter!

Tolle Seite! Nachdem ich mir meine Inspiration von deiner Seite geholt habe, wollt ich auch meinen Ausbau teilen.
Der Ausbau wurde im 3D CAD System konstruiert. Die holzplatten als Zuschnitte im Baumarkt gekauft. Gespachtelt und lackiert für eine schöne Optik. Könnte bei Interesse individuelle ausbauten als "Ikea Bausatz" anbieten.



Platz für eine 41Liter Kühlbox



Liegefläche: 1,4m x 2m







Top Sound System für die langen Fahrten





Einstig über Fahrer-, oder Beifahrerseite

Gruß Witali


Hallo Peter
Ja bitte, stelle meine Mail mit meiner E-Mail Adresse (w.fischbuch@gmx.de) auf deine Seite.
Würde mich freuen meinen Ausbau auf deiner Seite wieder zu finden.
Zu Preisen kann ich noch nicht viel sagen. Bin noch am recherchieren.
Über viele Anfragen würde ich mich freuen, da ich dann abschätzen kann wie groß der Markt dafür wäre.

Vielen Dank für deine Hilfe!!

Gruß Witali






Mail:


Hallo Peter,

wie für so viele vor mir, war Deine Seite eine tolle Anregung für den Campingumbau meines Caddy.

Nun, da ich viele Abende in Keller und Kofferraum verbracht habe und ein paar Campingerfahrungen sammeln konnte, möchte ich auch mein Werk vorstellen und vielleicht den einen oder anderen Denkanstoß für zukünftige Caddycamper zurückgeben. Wenn Du magst, stell meinen Beitrag und die beigefügten Bilder gerne auf Deine Seite. Ich würde mich freuen.

Vom Grundgedanken wollte ich das ganze Projekt variabel gestalten. Papa-Kind Tour mit leichter Ausrüstung für tägliches Weiterreise genauso wie Familien Camping mit Vorzelt (liebevoll "die Waschbärlodge" genannt) und einem gewissen Maß an Komfort (Strom, Not-WC etc.) für längeren Aufenthalt an einem Ort. Die ganze Konstruktion sollte zerlegbar für eine platzsparende Lagerung sein.

Version 1.0 war der Kantholzklassiker im Kofferraum und die Leimholzplatte als Kopfteil. Dazu eine Holzplatte, die den Gaskocher zwischen Ladekante und drittem Bein (Stativ einer Videokamera) balancierte. Ging, war aber irgendwie nicht das, was Heimwerker sich vorgestellt hatte.

Das ständige Gesuche und Gestolpere über unzählige Kisten und Taschen ließ die Notwendigkeit eines Heckauszuges reifen. Die dazu erforderlichen Schwerlastauszüge weigerten sich gegen die Montage an dem Holzgebilde so dass es Zeit für Version 2.0 wurde.

Das neue Heckgestell besteht nun aus acht Metall-Möbelfüßen, zwei Alu L-Profilen und den Schwerlastauszügen mit Verriegelung. Als Bettunterlage dienen Glattkantbretter aus Fichte, verbunden mit Rolladengurt und an vier Punkten mit dem Gestell verschraubt. Eine 15mm Siebdruckplatte bildet den Heckauszug. Zur Organisation haben ich Euroboxen aus grauem Kunststoff gewählt und auf zwei davon Buchenholzplatten als Arbeits- und Kochfläche gesetzt. Das Ganze ist nach wie vor zerlegbar (Latten, Seitenteile, Auszugplatte), ich werde es aber nun doch montiert lagern.

Für das Kopfteilbrett habe ich eine sogenannte "Bau Allzweckplatte" gewählt. Mit nur 6mm Stärke ist sie erstaunlich stabil. Eingefasst in Aluprofil macht sie auch optisch was her. Im Bettmodus (Liegeflächenlänge ca. 2,05m) liegt die Platte auf den Kopfstützen sowie der (mit einem Keil arretierten) Mittelarmlehne auf. Ein Gurt durch die Haltegriffe sorgt für zusätzliche Stabilität. Nach (hoffentlich) geruhsamer Nacht wird schnell ein Tisch daraus. Gurt etwas hochgezogen, Mittelarmlehne steil gestellt, zwei Schüre in die Kleiderhaken eingehängt und fertig ist der 130 x 50 cm Tisch.

Als Vorzelt habe ich ein Easy Camp Daytona gekauft. Die Schleuse wird mit Saugnäpfen am Fahrzeug fixiert. Ich habe doppelte Glasheber aus Alu gewählt und (bis auf einen, der auch fürs Sonnensegel genommen wird) mittig getrennt. Super Lösung, hält 100%ig.

Lüftung erfolgt mit der bekannten Windabweiser - Mückenschutz Lösung. In Kombination mit Heckklappenaufsteller (an einem der wenigen Hochsommertage 2014) war die Belüftung top. Ein anderes Mal, bei 8 Grad nachts und geschlossener Heckklappe war es angenehm im Auto, die Scheiben waren morgens jedoch innen sehr feucht.

Verdunkelung habe ich aus billigen silbernen Sonnenschutzblenden mit Magneten gebastelt (Fenster mühevoll zugeschnitten). Passen gut, halten gut, gehen aber schnell kaputt. Da muss für 2015 einer andere Lösung her (vermutlich Stoffbahn, oben Seil, unten Magnete).

Es gäbe noch so viele Details zu erzählen aber ich denke, das würde den Rahmen sprengen.

Nach der Technik noch ein wenig "gefühlte Erkenntnis". Für mich ist der Caddy kein Wohnmobil! Es ist eine tolle Möglichkeit, mit überschaubarem Finanzaufwand mal raus zu kommen und etwas Camping zu machen. Eine kleine Papa-Tochter Rundreise mit 2 Übernachtungen auf unterschiedlichen Plätzen war machbar und auch wirklich schön. Trotz der auf das Nötigste reduzierten Ausrüstung war der Umbauaufwand jedoch nicht ohne und das ständige Verstauen der gerade nicht benötigten Sachen nagte schon ein wenig am Erholungswert.

Einen schönen Platz angesteuert, dort einige Tage mit Vorzelt, Strom & Co verweilen, Radfahren, mal ein Tagesausflug mit dem Caddy (Zelt ist freistehend) zu unternehmen... So ist wohl meine / unsere persönliche Wohlfühlvariante des Caddy-Camping.

Ich wünsche allen Bastlern und Campingfreunden viel Erfolg bei Ihren Projekten und vor allem wunderschöne Reiseerlebnisse mit dem Camping-Caddy.

Schöne Grüße,
Holger aus Nordhessen



01 - mit Vorzelt.jpg


02 - mit Sonnensegel.jpg


03 - Heck 01.jpg


04 - Tisch.jpg


05 - Tisch Aufhängung.jpg


06 - Tisch Detail Armlehne.jpg


07 - Bett Seitenansicht.jpg


08 - Bett Detail Armlehne.jpg


09 - Bett Heckanschicht.jpg


10 - Heckgestell eingeschoben.jpg


11 - Heckgestell ausgezogen.jpg


12 - Heckauszug Staukisten.jpg


13 - Doppelsaugnapf.jpg


14 - schwedisches Bärengehege.jpg


15 - Seiteneinblick 2.jpg


16 - Moskitoschutz 1.jpg


17 - Seiteneinblick.jpg


18 - Moskitoschutz 2.jpg


19 - Heckelement ausgebaut.jpg






Mail:


Hallo Peter,
das ist die beste Seite im Netz was die Caddy-Ausbauten betrifft. Gratulation!
Vielen Dank an Dich und an alle die ihre Projekte dokumentiert und zugesendet haben.

Einige der Ideen haben mir gut gefallen und ich habe diese bei meinem Ausbau übernommen.
Anbei sind die Bilder von dem Ergebnis, würde mich freuen wenn Du die Bilder auch auf deiner Seite zeigst.
Vielleicht inspiriert es jemandem

Nun kurze Beschreibung:
==========================
Der Ausbau wurde für einen CaddyMaxi (bj. 2014 5 Sitzer) gebaut. Konzipiert als eine Riesenhutablage mit einer Klappe hinten und zwei an den Seiten.
Die hintere Klappe sollte um 180° umklappbar sein.

Materialien:
Der Rahmen: Konstruktionsholz 35x45mm Fichte gehobelt.
Die Stützen: 18mm rund, Buche.
Die Platte: 12mm Siebdruckplatte.
Die Scharniere: Eisen 80x80mm, für die Seitenklappen wurden verkehrt herum eingebaut, damit man eine ebene Liegefläche bekommt. Nachteil ist das die Klappen nur bis 90° aufgeklappt werden können. Für die hintere Klappe wurden die gleiche Scharniere umgebaut (um ein 180° Winkel zu erreichen). Der Rahmen wurde geschliffen und 2x mit einem grauen Buntlack (Acryl, matt) gepinselt. Grau hat eine deutlich bessere Deckkraft als schwarz.
Auf die Siebdruckplatte wurde Nadelfilz mit dem Würth-Sprühkleber geklebt. (2,5 Flaschen)
Vor dem Kleben muss die Platte unbedingt mit Schleifpapier angeraut werden, sonnst hält der Kleber nicht.
Die Verzurrösen auf der Plattform sind von einem Tuareg. Die Plattform ist mit 4x Kettenspannern an den Verzurrösen des Caddys im Laderaum gesichert. Zum Schlafen werden nur die Sitze in der zweiten Reihe umgeklappt.
Die Unebenheiten werden durch Isomatten ausgeglichen. (2x Thermarest TrailPro 5x63x196 passen hervorragend)

Grüsse,
Aleksej

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21






Mail:


Hallo Peter,
vor zwei Jahren habe ich unseren Caddy ausgerüstet und Deine website war ein super Ideenportal für Inspirationen. Einige Ideen und Tipps möchte auch ich für Interessierte verfügbar machen und würde mich freuen, wenn Du sie online stellst.

Belüftung/Fliegen- und Sichtschutz im Heck (siehe Fotos 1-6)


Kederschienen handgebogen eingepasst und mit kleinen Schrauben direkt an die Innenverkleidung hinter der Gummidichtung verschraubt. Alles passt, nix klemmt.
Klettband an die hintere Kante des Dachhimmels getackert - optisch nicht so schick, später aber verdeckt.
Schablone gebastelt und (mit Keder, dem Vorderteil eines alten Innenzelts und einem ausgeklügelten Reißverschlusssystem) eine textile Rückwand gebastelt.

Fazit:

Die Idee hat sich super bewährt und ich wundere mich, dass ich sie so oder ähnlich bei Caddy's noch nie gesehen habe.
Das Ein- und ausfädeln aus den Kederschienen ist etwas mühsam. Aufgerollt stört und klemmt aber nichts, so dass wir den Stoff ganzjährig drin lassen.
Beim Camping wird ausgerollt und schon sind Sicht- und Mückenschutz sowie Belüftung gegeben. Bei Regen können wir uns für das Schließen der Heckklappe mit Zwangsbelüftung oder für das Spannen des Tarps entscheiden. Letzteres kommt auch für Kurzstopps zum Einsatz von wegen des "Jenseits-von-Afrika-Feelings" ;-)
Wir krabbeln am liebsten hinten rein und raus, weil es easy ist und kein Schiebetürengeschiebe nervt. Die kleinen Tritthocker (s. Fotos) geben hierbei sicheren Halt und sind ansonsten eines der meistgenutzten Campingutensilien, weil unschlagbar praktisch.

Buszelt Empfehlung:
DVT Picco (siehe Fotos 6+7)


Günstiger Anschaffungspreis und Qualität ok
Klein genug für den Caddy (Habe selbst nur die Verbindungsstange zur Rehling gekürzt) und um auf kleineren Plätzen unter zu kommen
Platz genug für Zwei

Bett (siehe Fotos 8-11)


Deine website bietet schon viele tolle Bett-Varianten, deshalb von mir nur ein paar Tipps aus Erfahrung:

Ich würde immer wieder für Lattenrost-ähnliche Liegeflächen plädieren, einfach weil Matratzen dann etwas Belüftung haben.
Klappbett-Varianten nutzen oft nicht die Fahrzeugbreite voll aus und sind unnötig schmal. Die Variante 2/3 Festeinbau und 1/3 Schiebeauszug bietet da Optionen. Unser Festteil ruht stabil auf der Holzbox (anstelle der Rückbank) und der Schiebeteil wird mit Zurrgurten an den vorderen Gurthaltern befestigt. Alles ist ruck-zuck ein- und ausgebaut.
Vier Einzelpolster lassen sich nicht nur beim Transport sehr gut variieren, man kann sie auch gut an die Fahrzeugmaße anpassen. Eine Schiene am Heck verhindert das Abwandern der Polster in Richtung Hecköffnung. Alles andere klemmt sanft und hält, ohne zu verrutschen. Das Spannlaken nutzen wir nur als Komfortplus.
Unsere Kaltschaum-Matratze ließ sich mit einem langen, scharfen Messer super schneiden. Sie ist dick und braucht etwas mehr Volumen beim Transport. Bei mehrwöchigem Urlaub möchten wir mit 50+ jedoch auf nix Dünnerem mehr schlafen müssen ;-)
Alle Maße sind ohne Gewähr, bei uns passt es aber.

Viele Grüße an alle Auto-Camper!
Frank






Mail:

Hallo Peter,

auch ich bin gerade dabei einen Caddy aus zu bauen, eins der größten Probleme die ich hatte war es eine passenden Matratze zu finden.
Gestern bin ich dann auf einen Shop in Berlin gestoßen die die passende Größe anbieten und das zu einem sehr fairen Preis. Das klingt gerade wie Werbung, naja ist es eigentlich auch, aber ich verfolge damit keinem finanziellen nutzen und habe mit dem Shop nichts zu tun. Er wird von zwei Brüdern betrieben die diese Matratzenform wegen der häufigen Nachfrage nach dieser Größe erst seit kurzem ins Programm genommen haben. Hoffe ich kann damit vielleicht dem einen oder anderen helfen.

http://www.matratzen-compass.eu/product_info.php/info/p1184_Faltmatratze-Gaestebett-Capri-grau-110x200x10cm.html

Gruß Michael








Mail:

Habe heute deine Seite entdeckt und wollte mal mein Bett für einen Berlingo vorstellen vielleicht interessant auf jeden Fall praktisch.
Gruss Bischler








Mail:














Ps: Die Seite enthält viele Worte die auch in einer Anleitung für einen Schwarzpulver Sprengsatzes enthalten sein könnten (Viel Spaß beim suchen!). Würde mich mal interessieren ob die doofen Filter unseres Rollifahrers und des Cowboy Helden hier schon anschlagen.
Wenn ja, lieber Besucher, hast du gerade eine Seite mit Bombenbauplänen aufgerufen und rückst auf der Liste der Terrorverdächtigen ein riesiges Stück nach oben. Oder hast du die Seite etwa schon öfters aufgerufen und womöglich was runtergeladen? Das kann dann vielleicht schon eine rote Lampe bei unseren Überwachern anmachen. Schickt mir doch auch eine Mail, wenn ihr urplötzlich Probleme bei der Einreise in das Land der amok laufenden Terroristen Cowboys bekommt. :-))))). Ab 2008 immer schön aufpassen was man anklickt! Wird schließlich alles gespeichert!!!

Hier findet ihr die Email Adresse

Zurück zur Startseite